Seele Sprüche – klassisch
133 Sprüche gefunden
Es gibt eine Tiefe im menschlichen Gemüte, die tiefer ist, als der Eimer reicht, mit dem die Philosophie ihre Weisheit schöpft.
In dir ein edler Sklave ist, Dem du die Freiheit schuldig bist.
Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe, so ist doch das unsterblich, was ich an ihnen vor allem liebe.
Unser Buddha-Wesen ist von Anfang an da. Es ist wie die Sonne, die hinter den Wolken hervorkommt. Es ist wie ein Spiegel, der alles vollkommen widerspiegelt, nachdem er abgewischt wurde und nun wieder ganz klar ist.
Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiß, das keinen Namen hat, das keine Materie hat, und hat doch seine Wirkung.
Das Schönste, was Gott hervorbringen kann, das Einfachste, das Lauterste, das Kleinste, das doch wieder das Größte einschließt, ist die menschliche Seele.
GrafWo ist der Mittelpunkt der Welt, auf den sich alles beziehen muß?DomherrIn unserm Herzen.
Schändlich ist es, wenn deine Seele schon ermüdet, ohne daß der Leib schon müde ist.
Halte deiner Seele Spiegel Unter jedem Hauche rein; Göttlicher Gedanken Siegel Möge deine Stirne sein!
O nur eine freie Seele wird nicht alt!
Jeden ohne Unterschied reizt der nahe Gewinn, aber nur große Seelen wird das entfernte Gute bewegen.
Was eine Seele im Aufschwung faßte und was wie vom Himmel in sie niedersank, ist immer ein Vollendetes und Ganzes, dazu ausersehen, auch zum Leben seiner Zeit etwas hinzuzutun.
Sehnsucht nach dem Besten veredelt die Seel' unaufhörlich!
Die Seele soll ihren Schritt lenken in die Ewigkeit ihres eignen Wesens und andächtig betrachten, wie sie durch die Gnade Gottes eine unvergängliche Natur ist, die er berufen hat zur Gemeinschaft seiner ewigen Seligkeit.
Niemand ist weiser als wer seine Seele immerdar in Händen trägt. Es hat der Mensch keinen kostbareren Schatz als seine Seele. Er muß also wachen und beständig auf der Hut sein, weil dem Heil der Seele nichts gleich kommt.
Die Seele altert nicht wie der Körper.
Das Beste gehört nicht uns zu, und wir wissen nicht, von wem wir es haben! – Was sind wir allesamt anders als Boten, die versiegelte Gaben zu unbekannten Leuten tragen? Die größte Schlacht und das höchste Gedicht, von wem kommen und zu wem gehen sie? Kein rechter Sieger auf irgendeinem Felde wird je rufen: Dies ist mein Werk und das soll es wirken!
Die Seele eines guten Menschen ist eine uneinnehmbare Festung.
Bei der Mahlzeit bedenke: Du bewirtest zwei Gäste, deinen Leib und deine Seele; und was du dem Leibe bietest, wirst du bald wieder von dir geben; was du der Seele bietest, behältst du für immer!
Wer nur mit ganzer Seele wirkt, irrt nie. Er bedarf des Klügelns nicht, denn keine Macht ist wider ihn.
Alles Gesunde ist milden Gemütes.