Seele Sprüche – philosophisch

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Das erste und heftigste Verlangen der Seele, welches sie nie verläßt, ist Neuheit, und dann Durchschauung, und endlich Vollkommenheit oder Zerstörung der Dinge.

Heinse, Aus Briefen, Werken, Tagebüchern, hg. von Richard Benz, Stuttgart 1958. IV. Das Spiel des Wesens

Wenn die Seele in sich selbst leer und in sich geschlossen ist, ja, wenn das eigene, geräuschvolle Ich ganz fort ist, dann ist Raum und Stille, dass anderes Platz finden und sich vernehmbar machen kann.

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Die Seele aber ist in zwei Teile geteilt, von denen der eine Anteil an der Vernunft hat, der andere hingegen nicht.

Cicero, Gespräche in Tusculum (Tusculanae disputationes), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Est enim animus in partis tributus duas, quarum altera rationis est particeps, altera expers.

Die Seele ist ein einfaches Wesen, welches unendlicher Vorstellungen fähig ist.

Lessing, Daß mehr als fünf Sinne für den Menschen sein können, entstanden vermutlich Ende der 70er Jahre, Erstdruck 1795

Was ist in der Welt für eine Wissenschaft, die nicht schon in unserer Seele läge?

Hippel, Lebensläufe nach aufsteigender Linie nebst Beylagen A, B, C, 1778-81

In tiefstem Schlummer, mehr noch: Delirium, in einer Ohnmacht, im Tod, ja sogar im Grabe bleibt uns noch ein letzter Rest von Bewußtsein. Sonst könnte die Seele des Menschen ja nicht unsterblich sein.

Poe, Gesammelte Werke, 6 Bde., hg. von Franz Blei, München 1922. Bd. IV: Die Grube und das Pendel. Übers. v. M. Bretschneider

Die Kultur befreite uns von der körperlichen Marter. Wer befreit uns von der seelischen?

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910