Sterben Sprüche – sinn

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Wenn unser Leben sich neigt, dann sollen wir sein wie die Bäume des Herbstes, voll reifer Früchte.

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Gut leben heißt gut sterben.

Tolstoi, Tagebücher. 1905

Wenn wir vor dem letzten großen Gericht stehen, wird man uns nicht fragen, was wir gelesen, sondern was wir getan haben.

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Stirbst du nicht, dann lebst du nicht.

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Sterben ist nichts anderes als das Umwenden einer Seite im Buch des Lebens. In den Augen der anderen ist es der Tod; für die aber, die sterben, ist es das Leben.

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Ein Mensch, der sein Ende kennt, spürt das Leid von morgen, aber die Freude von heute. Er schaut zum Himmel und lebt ohne Reue. Er trauert, denn deshalb ist er ein Mensch. Er wird das Herz und die Zunge Gottes. Aus der Sterblichkeit schafft er etwas Unsterbliches.

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Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren?

Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Kolosser (#Kol 2,20f)

Wenn ein Mensch dahin ist, nimmt er ein Geheimnis mit sich: wie es ihm, gerade ihm – im geistigen Sinn zu leben möglich gewesen sei.

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Auf eine Weise werden wir geboren, auf tausendfache sterben wir.

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Wem es bestimmt war, geboren zu werden, dem ist es auch bestimmt, zu sterben.

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Die Sterbeszene eines Elefanten ist so unangenehm wie das Leben einer Wanze.

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Im Meer des Lebens, Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt.

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Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht brauchen, und vernachlässigen ihre wahren Segnungen: das Geschenk ihrer Sinne, die wir mit Fug und Recht unser eigen nennen können.

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Heute ist ein guter Tag um zu sterben; denn alle Dinge meines Lebens sind anwesend.

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Wir sterben nicht uns, – das ist unsre Unsterblichkeit; wir leben nur uns, – das ist unser ewiges Leben.

Heimann, Prosaische Schriften in drei Bänden, 1918

Des Lebens Kampf ist nun zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz.

Inschrift. Grabinschrift

Für das ich lebe, für das weiß ich auch zu sterben!

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Wüsste ich nicht, dass ich schon längst gestorben bin, beklagte ich gewiss, dass ich das Leben lassen muss.

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Sterbelied Es ist genug! Mein matter Sinn Sehnt sich dahin, wo meine Väter schlafen. Ich hab es endlich guten Fug, Es ist genug! Ich muß mir Rast verschaffen. Ich bin ermüdt', ich hab geführt Die Tages Bürd': Es muß einst Abend werden. Erlös mich, Herr, spann aus den Pflug, Es ist genug! Nimm von mir die Beschwerden. Die große Last hat mich gedrückt, Ja schier erstickt, so viele lange Jahre. Ach laß' mich finden, was ich such. Es ist genug! Mit solcher Kreuzesware. Nun gute Nacht, ihr meine Freund', Ihr meine Feind', ihr Guten und ihr Bösen! Euch folg die Treu', euch folg der Trug'. Es ist genug! Mein Gott will mich auflösen. So nimm nun, Herr! hin meine Seel', Die ich befehl in deine Händ' und Pflege. Schreib sie ein in dein Lebensbuch. Es ist genug! Daß ich mich schlafen lege. Nicht besser soll es mir ergehn, Als wie geschehn den Vätern, die erworben Durch ihren Tod des Lebens Ruch, Es ist genug! Es sei also gestorben!

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Wir sterben, um zu leben.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Eine böse Stunde lässt alle Freude vergessen; und wenn der Mensch stirbt, tritt erst hervor, wie er gelebt hat. Darum rühme niemand vor seinem Ende; denn was einer für ein Mensch gewesen ist, das zeigt sich in seiner Todesstunde.

Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 11,28f)