Wahrheit Sprüche – philosophisch
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Wer vor der Wahrheit gerne sich verschließt, Wird sie zuletzt auch gar nicht mehr erkennen.
Für die Wahrheit? Wie vielfach ist sie? Jeder glaubt, sie zu haben, und jeder hat sie anders.
Wahrheit ist überall ein Schwert, das tief verwundet, wobei viel Blut fließt.
Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.
Etwas muss nicht wahr sein, damit man es glaubt.
Es ist das Los des Menschen, daß die Wahrheit keiner hat; sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.
Aber keine Wahrheit ist eine Privatangelegenheit, niemand hat das Recht, sie dazu zu machen.
Ein falscher Satz wird gewöhnlich durch einen ebenso falschen Gegensatz verdrängt; erst spät findet man die in der Mitte liegende Wahrheit.
Die Wahrheit hat Kinder, die sie nach einiger Zeit verleugnet; sie heißen Wahrheiten.
Wie auch immer der gewaltige, dunkle Hintergrund der Dinge in Wahrheit beschaffen sein mag, der Zugang zu ihm steht uns einzig in eben diesem unserem armen Leben offen, und also schließet auch unser vergängliches Tun diese ernste, tiefe und unentrinnbare Bedeutung ein.
Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an der Wahrheit liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind.
Wer das Wesen als Erscheinung und Erscheinung sieht als Wesen, Dringt nie bis zum Kern der Wahrheit, hat die falsche Bahn erlesen.
Die sogenannten Wahrheiten habe ich doch ein wenig im Verdacht der Unbeständigkeit.
Der Tod tilgt alles bis auf die Wahrheit.
Wer Erscheinung als Erscheinung und das Wesen sieht als Wesen, Dringt bis zu dem Kern der Wahrheit, hat die rechte Bahn erlesen.
Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.
Durch Vernunft, nicht aber durch Gewalt soll man die Menschen zur Wahrheit führen.
»Binsenwahrheiten«: Die eine Hälfte führte vor einigen Jahrhunderten auf den Scheiterhaufen; die andre besteht aus Unwahrheiten, die aus Bequemlichkeit für wahr gelten.
Die Wahrheit respektiert nichts als sich.
Nur das Wahre ist groß, das wirklich Ehrliche.
Der Mann der Wahrheit, sei er ein Künstler oder ein Handwerker, arbeitet in der Endlichkeit des Bekannten, der Charlatan in der Unendlichkeit des Unbekannten.