Weisheit Sprüche
Weise Gedanken und Erkenntnisse
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Wie das Weltall oberhalb des Mondes ist die Seele des Weisen.
Ob man einen größeren oder kleineren Kreis zeichnet, hat nur Einfluss auf seine Fläche, nicht auf seine Gestalt.
Der Weg zu der Weisheit [führt] durch den schrecklichen Abgrund der Zweifel.
Groß und umfassend ist die Weisheit, sie benötigt Freiraum.
Oft findet sich Weisheit auch unter einem schmutzigen Mantel.
Weisheit aber ist die Mäßigung des Geistes.
Die Rede ist allen gegeben, die Weisheit des Geistes nur wenigen.
Bei Zeiten ändert der Weise ohne Schuld seine Gewohnheiten.
Niemals verachte jemandes Urteil, wenn es nützen kann.
Ziehe für dich Bekanntes dem Unbekannten vor: Bekanntes wird durch das Urteil geregelt, Unbekanntes durch den Zufall.
Was folgt, betrachte und sieh voraus, was kommen wird: Jenen Gott ahme nach, der in beide Richtungen blickt.
Unternimm, was du vermagst: Viel sicherer ist es nämlich, die Küste mit den Rudern zu erreichen als das Segel in die Höhe zu spannen.
Wahre Weisheit umfasst nicht nur die Erkenntnis des Wahren, sondern auch den Drang und die Liebe zum Ehrenvollen.
Zuviel Weisheit ist Torheit.
Der Weise tut übrigens, als sähe er bloß sich; (nach dem bekannten Sprichwort: lerne dich selbst kennen!) allein er beobachtet und beabsichtigt andere und, wo es nur angeht, die ganze Menschheit. Der Weltkluge dagegen tut, als sähe er bloß auf andere, und doch sieht er allein auf sich.
Der weise Mann darf nicht erst nach der Tat, sondern muss sich bereits lange zuvor bedenken.
Wie sehr die Schlechten also toben mögen, dem Weisen wird sein Kranz nicht herabfallen, nicht verwelken.
Durch Nachdenken lernt man Weisheit.
Der Weise wird seinem Herzen gebieten, der Einfältige ihm dienen.
Was ein Älterer spricht, hält jedermann für weise.
Wer glaubt, er sei dumm, kann nicht unweise sein.