Weisheit Sprüche – klassisch

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Der Weise sucht nicht das Vergnügen herbeizulocken, sondern den Schmerz zu vermeiden.

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Der Stein der Weisen liegt im Adlernest.

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Wann wird die echte Weisheit einst geboren? Die erste Stunde nach dem letzten Thoren!

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Der Weise schweigt. Er kennt die Gründe.

Busch, Bildergeschichten. Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter, 1883

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Aus dem Stein der Weisen macht ein Dummer Schotter.

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Lieblingskinder der Weisheit sind gewöhnlich Stiefkinder des Glücks.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Gib mir, o Gott, Weisheit aus Erfahrung und aus – bittersten Leiden! Nur gib mir die größere nicht – aus Vergehen und Schuld!

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Zwischen Weisheit und Wissen klafft ein breiterer Abgrund als zwischen Religion und Kirche.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Du findest alle wahren Weisheiten auf T-Shirts gedruckt.

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Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.

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Weise werden mit der Zeit Blätter gibt's viele, doch Wurzel nur eine; In all den Lügentagen meiner Jugendzeit Spreizte ich meine Blätter und Blüten im Sonnenscheine, Jetzt bin ich zur Wahrheit zu welken bereit.

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Neuheit ist nicht die Sache des Weisen.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [211.]

Ich weiß nicht mehr, wer es sagte: „Die Weisheit schützt uns vor manchem Übel – und vor vielen Annehmlichkeiten.“

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Klassischer Weisheitsspruch: »Wo man singt, da laß dich ruhig nieder!« sagte der Simpelmaier und legte sich unter den Bienenstand.

Busch, in: Fliegende Blätter und Münchner Bilderbogen, 1859-71

Wer weise bleiben will, tue immer Gutes und erwarte immer Schlechtes dafür.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Die Weisheit ist eine vornehme Göttin, erst wenn alle anderen Götter den Abschied genommen, dann kehrt sie ein.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Weisheit ist der Tyrann der Schwachen.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wirkliche Weisheit drückt sich stets sehr einfach aus.

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Der Weise rechnet stets mit allen Möglichkeiten.

Molière, Die gelehrten Frauen (Les Femmes savantes), Komödie, in Paris uraufgeführt 1672. 5. Akt, 1. Szene, Trissotin

Die Hochweisen Und stündet ihr ihm nicht bei Mit Kraft und list'gem Verstand, Gleich fiele dem lieben Gott Der Weltapfel aus der Hand!

Eyth, E., Gedichte, 2. vermehrte Ausgabe 1851