O Himmel, könnte man im Buch des Schicksals doch lesen!
Die zeigen Ekel der verblühten Rose, Die vor der Knospe knieten.
Alte tun, als lebten sie nicht mehr, träg, unbehülflich und wie Blei so schwer.
Uns Alten ist's so eigen, wie es scheint, mit unsrer Meinung übers Ziel zu gehn, als häufig bei dem jungen Volk der Mangel an Vorsicht ist.
Du hätt'st nicht alt werden sollen, eh' du klug geworden wärst.
Die Jungen steigen, wenn die Alten fallen.
Können sie schon den Menschen entlaufen, so haben sie doch keine Flügel um Gott zu entfliehen.
Er, der die größten Taten läßt vollbringen, Legt oft in schwache Hände das Gelingen.
Handle recht, nichts fürchte; Dein Ziel sei immer Ziel auch deines Landes, Wie deines Gottes und der Wahrheit.
– Ich lehr' euch, selbst den Teufel meistern. – Und ich lehr' euch den Teufel frisch verhöhnen Durch Wahrheit.
... Der Wahrheit, die Ihr sagt, fehlt etwas Milde und die gelegne Zeit: ihr reibt den Schaden, statt Pflaster aufzulegen.
Wenn eine Spur mich leitet, will ich finden, Wo Wahrheit steckt, und steckte sie auch recht Im Mittelpunkt.
Ich wähne mich in nichts anderem so glücklich wie in meiner Seele, die sich an einen guten Freund erinnert.
In seiner königlichen Seele herrscht Ein Etwas, das mich in Beklemmung setzt.
Die Seele dieses Menschen sitzt in seinen Kleidern.