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26202 Sprüche gefunden

Das Leben entflieht schnell. Nicht eine Sekunde kehrt zurück. Bemühen wir uns, möglichst viele Beweise der Liebe zu geben.

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Die Liebe ist das Seelewerdenwollen der Vernunft [...].

Schleiermacher, Entwurf eines Systems der Sittenlehre, 1835 (posthum)

Lieb' hat weder Gesetz noch Zaum.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630

Man muß drei Herzen in eins zusammenschmelzen: das erste in Liebe zu Gott; das zweite in Güte zum Nächsten; das dritte in Strenge gegen sich selbst.

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Östliches Taglied Ist dieses Bette nicht wie eine Küste, ein Küstenstreifen nur, darauf wir liegen? Nichts ist gewiß als deine hohen Brüste, die mein Gefühl in Schwindeln überstiegen. Denn diese Nacht, in der so vieles schrie, in der sich Tiere rufen und zerreißen, ist sie uns nicht entsetzlich fremd? Und wie: was draußen langsam anhebt, Tag geheißen, ist das uns denn verständlicher als sie? Man müßte so sich ineinanderlegen wie Blütenblätter um die Staubgefäße: so sehr ist überall das Ungemäße und häuft sich an und stürzt sich uns entgegen. Doch während wir uns aneinanderdrücken, um nicht zu sehen, wie es ringsum naht, kann es aus dir, kann es aus mir sich zücken: denn unsre Seelen leben von Verrat.

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Junge Leute kennen eher die Liebe als die Schönheit.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Für Frauen und Jünglinge fällt Achtung und Neigung zusammen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wollt ihr, daß ich noch lieben soll? Gebt mir das Liebealter wieder!

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Liebe zwischen Bruder und Schwester – die Wiederholung der Liebe zwischen Mutter und Vater.

Kafka, Tagebücher. 15. September 1912

Es gibt keinen besseren Maßstab der Liebe als das Vertrauen.

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Doch war das Leben auch finster und wild, So blieb doch die Liebe lieblich und mild.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die vier Weltalter, 1802

Die rasche Tat der heft'gen Liebe rannte Der zaudernden Vernunft zuvor.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Friedrich Schiller 1800. 2. Aufzug, 10. Auftritt, Macbeth

Die Unvergleichliche Welch Ideal aus Engelsphantasie Hat der Natur als Muster vorgeschwebet, Als sie die Hüll' um einen Geist gewebet, Den sie herab vom dritten Himmel lieh? O Götterwerk! Mit welcher Harmonie Hier Geist in Leib und Leib in Geist verschwebet! An allem, was hienieden Schönes lebet, Vernahm mein Sinn so reinen Einklang nie. Der, welchem noch der Adel ihrer Mienen, Der Himmel nie in ihrem Aug' erschienen, Entweiht vielleicht mein hohes Lied durch Scherz. Der kannte nie der Liebe Lust und Schmerz, Der nie erfuhr, wie süß ihr Athem fächelt, Wie wundersüß die Lippe spricht und lächelt.

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Unerschöpflich ist die Liebe – und wenig sind die Tage des Lenzes!

Schiller, F., Briefe. An Charlotte von Lengefeld, Jena, den 25. August 1789

Es ist die Liebe und die Fähigkeit zur Liebe, die einen Menschen vom anderen unterscheidet.

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Die Liebe hält ihr Fest, wo zwei nur sind.

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Was ist Liebe? Gut sein.

Narájana, Hitopadêsha (Der freundliche Ratgeber), 9./10. Jhdt. n. Chr. Übersetzt von Max Müller, 1844

Er ist nichts als Tauben, Liebste, und die brüten ihm heißes Blut, und heißes Blut erzeugt heiße Gedanken, und heiße Gedanken erzeugen heiße Werke, und heiße Werke sind Liebe.

Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), Erstdruck 1610

Längst liebt' ich dich, eh ich dich sah.

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Venus erliegt durch Liebkosungen, nicht durch Zwang.

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Ohne Ceres und Bacchus hat es die Venus kalt.

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