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26202 Sprüche gefunden

Werde Liebender stets, so kommst du näher der Liebe.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Uns fehlt eine Politik der Liebe, eine Partei des Sichverzeihens.

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920

Kinder und Greise haben ein Recht, geliebt zu werden, die dazwischen haben das Recht, ja, die Pflicht, zu lieben.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Die reiche, menschenvolle Welt Ist ja an Liebe gar so leer.

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Die Liebe ist ein Esel ohne Zügel.

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Verwaiste Liebe Ihr verblühet, süße Rosen, Meine Liebe trug euch nicht; Blühtet, ach, dem Hoffnungslosen, Dem der Gram die Seele bricht! Jener Tage denk' ich trauernd, Als ich, Engel, an dir hing, Auf das erste Knöspchen lauernd Früh zu meinem Garten ging; Alle Blüten, alle Früchte Noch zu deinen Füßen trug, Und vor deinem Angesichte Hoffnung in dem Herzen schlug. Ihr verblühet, süße Rosen, Meine Liebe trug euch nicht; Blühtet, ach, dem Hoffnungslosen, Dem der Gram die Seele bricht!

Goethe, J. W., Briefe. An Johann Georg Jacobi, 28. Januar 1775

Leichtsinn und Schwermut sind die Geschwister der Liebe.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die toleranten Menschen haben nicht die meiste Liebe.

Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Liebe bezahlt sich mit Liebe, was darüber hinaus geht, sind leere Worte.

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A alta Liab roscht nit – aber schimmmelig ka se weara.

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Dulde, trage, rette, schone, vergieb, aber lieb' stets!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Aus Nun geh ich stumm an dem vorbei, Wo wir einst glücklich waren, Und träume vor mich hin: Es sei Alles wie vor zwei Jahren. Und du bist schön, und du bist gut Und hast so hohe Beine. Mir wird so loreley zumut, Und ich bin doch nicht Heine. Ich klappe meine Träume zu Und suche mir eine Freude. Auf daß ich nicht so falsch wie du Mein Stückchen Herz vergeude.

Ringelnatz, J., Gedichte. Gedichte dreier Jahre, 1932

Gute Dirigenten sind in der Liebe so selten wie im Konzert. Und wenn man einmal einen erwischt, ist er so maßlos eitel, daß er wieder kein Vergnügen bereitet. Auch wie im Konzert.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Liebe den Liebenden treu und warm, – doch vergöttere keinen!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Ich fürchte nichts – nichts – als die Grenzen deiner Liebe.

Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 1. Akt, 4. Szene, Ferdinand

Du willst sie nie und nie mehr wiedersehen? Besinne dich, mein Herz, noch ist es Zeit. Sie war so lieb. Verzeih, was auch geschehen. Sonst nimmt dich wohl beim Wort die Ewigkeit Und zwingt dich mit Gewalt zum Weitergehen Ins öde Reich der Allvergessenheit. Du rufst und rufst; vergebens sind die Worte; Ins feste Schloß dumpfdröhnend schlägt die Pforte.

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Alle unsere Liebe muss Sehnsucht nach Liebe bleiben. Sobald sie mehr wird, hört sie auf, denn alle unsere Erfüllungen sind nur Sehnsuchten.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Die Lieb' ist eine Nachtigall, und die Nachtigallen haben das, daß sie im dunklen Laub des Verbotes viel reizender schlagen als auf der offenen flachen Heerstraße der Pflicht.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Oh, wenn es der Mensch sinnen könnte, daß man sich lieb haben sollte, wenn man bei einander ist, weiß ja doch kein Mensch, wenn man von einander muß!

Gotthelf, Geld und Geist oder Die Versöhnung, 1843/44

O nur in den Minuten des Wiedersehens und der Trennung wissen es die Menschen, welche Fülle der Liebe ihr Busen verberge, und nur darin wagen sie es, der Liebe eine zitternde Zunge und ein überfließendes Auge zu geben [...].

Jean Paul, Palingenesien, 2 Bde., 1798. Achter Reise-Anzeiger

Sternensprache Schau auf, schau auf zum Firmament, und laß von ihm dir zeigen: Von allen Sternen, die ihr kennt, hat keiner Licht zu eigen. Trotz ihrer Größe, ihrer Zahl sind sie nur Lichtverbreiter; ein jeder nimmt des andern Strahl und gibt ihn folgsam weiter. Der einz'ge Sonnenquell des Lichts ist des Allmächt'gen Liebe, und selbst auch diese wäre nichts, wenn sie nicht leuchtend bliebe. Sie geht im Strahlenkleide aus, sich selbst der Welt zu geben, macht jeden Stern zu Gottes Haus und küßt ihn wach zum Leben. Schau auf, schau auf zum Sternenzelt, und laß von ihm dir sagen: Die Liebe wird von einer Welt der andern zugetragen. Gibt sie ein Stern dem andern nicht, weil er Gott nicht verstanden, so ist er für sie ohne Licht und also nicht vorhanden.

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