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26202 Sprüche gefunden

Es liegt ebensosehr in der Natur der Liebe, Liebe zu nehmen wie zu geben.

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Man muß schon sehr eingebildet sein, zu glauben, man werde geliebt, aber man muß auch sehr unglücklich gewesen sein, um es nicht mehr zu glauben.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Glück der Liebe Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe; Wie er flatternd über Blumen schwebt, So entflieht sie oft auf leichten Schwingen, Und nur selten kehrt sie uns zurück. Um gewaltsam ihre Flucht zu hemmen, Strebt das kranke Herz mit leisem Weh; Möcht' ihr gern die raschen Flügel binden, Gern sie bannen in der Treue Kreis. Aber wie des Schmetterlinges Farben Selbst in zarten Händen untergehn, So vernichten Fesseln auch die Reize, Die der Liebe freie Regung schmücken. Darum öffne ihrem kurzen Glücke Willig und geniessend Geist und Herz; Aber will es wankelmüthig weichen Trauere dann – doch halt es nicht zurück!

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Treue Liebe gilt für's Leben, Treue Liebe endet nicht. Was dem Wechsel sich ergeben, Treue Liebe ist es nicht.

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Es ist überaus glücklich, daß die Liebe nicht die Wissenschaft zur Voraussetzung hat.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Ersatz für manches beut die Welt, für Liebe beut sie nichts [...].

Platen, Gedichte. Ghaselen

Bloß eine Träne, eine drückende Hand und eine Singstimme gab der Welt-Genius der Liebe und der Entzückung und sagte: »Sprecht damit!«

Jean Paul, Die unsichtbare Loge, 2. verbesserte Auflage 1822 (EA: 1793). Zweiter Teil. 36. Sektor

Ein Jüngling, stürmisch, ohne Blüth' und Frucht, Ist Jugend ohne Liebe.

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Die Liebe wird nicht sterben. Jene Hügel der Gräber, Asche und Staub sind nur die Trophäen ihrer Unsterblichkeit.

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Abend Lehnst an meine Schulter du Sanft dein Haupt mit Schweigen, Spiel ich dir ein altes Lied Auf der alten Geigen. Und die Seele, mild gerührt Ob dem süßen Klingen, Fliegt zum hellen Abendrot Auf der Hoffnung Schwingen. Und im Auge dir und mir Glänzt die stille Frage: Bleiben Lieb’ und Seligkeit Bei uns alle Tage? Wenn die Rosen sind verblüht, Wenn die Saiten sprangen, Wird ob unserm Haupte dann So der Himmel prangen? – Stumm noch lauschst du meinem Lied, Ob ich schon geendet; In die Weite traumeshell Ist dein Blick gewendet.

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Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, Wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt. Alles wünscht ich zu haben, um mit ihr alles zu teilen, Alles gäb ich dahin, wär sie, die Einzige, mein.

Schiller, F., Gedichte. Xenien und Votivtafeln, 1796. Aus: Einer

Das ist unselige Minne, Wenn Weiber das Herz dir rühren, Bei denen Gemüth und Sinne Getrennte Wirtschaft führen.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Wehe, wer die göttliche Sendung der Liebe entweiht!

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Liebe bringt uns um Allerhand: Um Zeit, Geld, Reputation und Verstand. Wer nur mit dem Bankrott nicht endet, Hat nie einträglicher verschwendet.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

In Liebesflammenqual vorm Jahr, Und doch frisch angesengt schon heuer? Das alte Sprichwort lügt fürwahr: Gebrannte Kinder lockt das Feuer.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Über aller Gerechtigkeit und aller Verpflichtung steht die Liebe, die den Geliebten und das eigene Selbst der reinen Entfaltung ihres Wesens zuführt.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Die Liebe ist ein Gottesbeweis, kein Teufel hätte uns so etwas Himmlisches gegönnt.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Die Liebeslieder sind alle zu laut, die Sprache der Liebe ist: Flüstern.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Der kann von Liebe nicht reden, dem sie nimmer Verlust und Gewinn war – dem sie nie irgendwann der Sinn war vor allem und jedem.

Morgenstern, C., Gedichte. Melencolia, 9.

Wo die reichste Liebe, da ist die größte Kraft.

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Gebrochenes Herz Die Rosen und die Nelken, Und Flieder und Jasmin, Die müssen wohl verwelken, Und müssen wohl verblüh'n. Die Lieb' ist Gab' und Güte, Die Lieb' ist keine Pflicht, Die Lieb' ist eine Blüte – Verblüht und bleibet nicht! Die Rosen und der Flieder, Und Nelken und Jasmin, Die kommen alle wieder Und werden alle blühn. Nur nicht die Lieb' und Treue, Wenn sie verloren ist! Und keimt kein Herz aufs neue, Das schon gebrochen ist.

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