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26202 Sprüche gefunden

Dämmerung Hell weckt Dunkel Dunkel wehrt Schein Der Raum zersprengt die Räume Fetzen ertrinken in Einsamkeit! Die Seele tanzt Und Schwingt und schwingt Und Bebt im Raum Du! Meine Glieder suchen sich Meine Glieder kosen sich Meine Glieder Schwingen sinken sinken ertrinken In Unermeßlichkeit Du! Hell wehrt Dunkel Dunkel frißt Schein! Der Raum ertrinkt in Einsamkeit Die Seele Strudelt Sträubet Halt! Meine Glieder Wirbeln In Unermeßlichkeit Du! Hell ist Schein! Einsamkeit schlürft! Unermeßlichkeit strömt Zerreißt Mich In Du! Du!

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Nächst dem Siege ist nichts so süß als Niederlage, wenn dich nur der rechte Gegner überwindet.

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Hochweise Männer gebieten, Um sich vor der Liebe zu hüten. "Die Mädchen und Frau'n Nicht anzuschau'n. Allein noch weisere riethen, Um sich vor der Liebe zu hüten, "Die Mädchen und Frau'n Recht anzuschau'n.

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Was mir wohl übrig bliebe, Wenn Alles von mir flieht? Es bleibet doch die Liebe Und mit ihr manches Lied. Und mit der Liebe theil' ich Des Lebens Fröhlichkeit, Und mit den Liedern heil' ich Der Liebe Gram und Leid.

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Denn der Ewge herrscht auf Erden, Über Meere herrscht sein Blick; Löwen sollen Lämmer werden, Und die Welle schwankt zurück. Blankes Schwert erstarrt im Hiebe, Glaub und Hoffnung sind erfüllt; Wundertätig ist die Liebe, Die sich im Gebet enthüllt.

Goethe, J. W., Erzählungen. Novelle, in: Werke, Ausgabe letzter Hand, Cotta, Stuttgart 1828

Der Tempel der Liebe Zwei der Pforten nur gibt's zum Tempel beglückender Liebe. Offenherzigkeit heißt eine, die andre Vertraun.

Haug/Weisser (Hg.), Epigrammatische Anthologie, 10 Bde., 1807-1810

Ungerecht bleiben die Männer, und die Zeiten der Liebe vergehen.

Goethe, Hermann und Dorothea. Versepos, 1797. Terpsichore. Hermann. Vater zu Frau und Sohn H.

Erwacht Wie selig hat mich's gemacht, daß unsere Wege sich trafen. Nun lieg ich in der Nacht und kann nicht schlafen. O, welche Liebe war in meinem Herzen verborgen und wartete Jahr für Jahr auf ihren Morgen. Da kam ihr Tag und Licht, und sie erwachte. Du, dein süßes Gesicht wie selig mich's machte!

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Achtung willst du erwerben? Es soll dich Liebe beglücken? Achtung erwirbt, was du tust, Liebe verschafft, was du bist! Richtest du Rühmliches aus, schaffst du Nützliches, hast du die Achtung; bist du ein liebendes Herz, bist du der Liebe gewiß!

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Die Liebe ist das große Theaterstück des Lebens. Es unterscheidet sich von anderen Theaterstücken, daß in der Liebe diejenigen Stücke, in denen sich die Liebenden nicht bekommen, Lustspiele sind, die Stücke aber, in denen sich die Liebenden am Ende bekommen, die Trauerspiele werden.

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Heiß in der Brust, Brennt mir der Eid, Der mich dir, Edlen, vermählt. Was je ich ersehnt, Ersah ich in dir; In dir fand ich, Was je mir gefehlt.

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Die Liebe ist stumm; aber je weniger sie spricht, desto mehr schreibt sie. Die Liebenden, die beisammen sind, schweigen, weil die Empfindungen sie überwältigen. Wenn sie getrennt sind, überwältigen sie die Empfindungen und schreiben.

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Don Juan lehrt, sich in Liebesdingen über nichts zu wundern: möglichst wenig zu erwarten und auf alles gefaßt zu sein. Nur so ist es möglich, Enttäuschungen zu vermeiden. Auch dann liebesfroh zu bleiben, wenn einmal etwas mißlingt.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Ehe die Menschen die Liebe nicht am Kreuze sehn, glauben sie nicht von ihr erlöst zu sein.

Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898

Dem Wesen nach ist die erste Liebe in allen Herzen gleich.

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Die Liebe wird durch nichts mehr erkältet und abgekühlt als durch die Selbstsucht und den Eigennutz, welcher auf die Liebe spekuliert.

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Gott Amor, Gott Hymen und der Tod haben ein Licht. Amor hat ein Talglicht, das schmilzt schnell, Hymen hat ein Wachslicht, das brennt hell, und der Tod hat eine Pechfackel, die verrinnt schnell.

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In dem Alter, wo man die Liebe langsam theoretisch in den Griff bekommt, ist man über die Praxis schon so ziemlich hinaus.

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Wenn ein Mann mich drängte, ihm einen Grund anzugeben, warum ich ihn liebe, könnte ich nur folgende Antwort geben: weil er es ist, weil ich es bin.

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Der höchste Grad der Arznei ist die Liebe. – Was ist die Hilfe der Arznei anderes als Liebe?

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Jetzt liebe ich Gott: die Menschen liebe ich nicht. Der Mensch ist mir eine zu unvollkommene Sache. Liebe zum Menschen würde mich umbringen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Zarathustras Vorrede