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26202 Sprüche gefunden

Viele Wünsche, viele Enttäuschungen.

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In der Liebe kann man von keiner Undankbarkeit sprechen; die erlebte Wonne entschädigt immer, und weit über die denkbar höchsten Opfer hinaus.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

In der Liebe nur ist das Leben, ohne sie ist Tod und Vernichtung.

Fichte, Die Bestimmung des Menschen, 1800. Erstes Buch. Zweifel

Die Träumereien der Liebe lassen sich nicht festhalten.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Wir wähnen uns geliebt, und sind über Nacht vergessen, und eine Laune ruft uns zurück.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Die Liebe findet bei der ersten Begegnung im Gesichtsausdruck des Mannes gerne etwas, das zugleich Achtung einflößt und Mitgefühl erregt.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Nachklang Lang' schwebt ein Duft noch um die Stelle, Wo einst ein Wohlgeruch geruht – Lang woget noch des Meeres Welle Wenn sich gelegt des Windes Wut. Noch fühl ich um die Lippen schweben Den Hauch von deiner Küsse Glut! Noch will sich nicht zufrieden geben – Was du so wild bewegt – mein Blut!

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Sie sollen es nicht sehen… Sie sollen es nicht sehen, Wie ich das Bild betrachte, Das mir so viele Leiden, So viele Schmerzen brachte. Sie sollen es nicht sehen, Wenn glühendes Verlangen, Verrätherisch mir färbet, Die sonst so blassen Wangen. Sie sollen es nicht sehen, Wie ich des Nachts alleine, Sein Bild an's Herz gedrücket In meiner Kammer weine.

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Geliebt werden heißt: Hilfe erhalten, Gott zu lieben.

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Die Forderung nach gleichen Rechten ist gerecht und fair; letztendlich ist jedoch das wichtigste Recht das Recht auf Liebe und darauf, geliebt zu werden.

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Liebe und Husten kann man nicht verbergen.

Eiselein (Hg.), Die Sprichwörter und Sinnreden des deutschen Volkes in alter und neuer Zeit, 1838

An die Liebe Einmal, meines Lebens Rest zu segnen, Laß mir noch ein Mädchen oder Weib, Göttin Liebe, laß mir eins begegnen, So gestaltet, so an Seel' und Leib Ausgeschmückt mit deinen goldnen Gaben, Daß ich armer, freudenloser Mann Mich an ihm von ganzem Herzen laben Und es lieben und verehren kann!

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Ich bin zu alt um Liebe dich zu bitten, Doch dich zu lieben bin ich jung genug.

Eckermann, Gedichte, 1838. Aus: Erster Besuch

Und unser Schönstes, unsre stille Liebe, was ist sie anderes als Hoffen? Gibt nicht das Hoffen ihr das Ewigsein?

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Es kommt zu spät, was du mir lächelst, Was du mir seufzest, kommt zu spät! Längst sind gestorben die Gefühle, Die du so grausam einst verschmäht. Zu spät kommt deine Gegenliebe! Es fallen auf mein Herz herab All deine heißen Liebesblicke, Wie Sonnenstrahlen auf ein Grab. Nur wissen möcht ich: wenn wir sterben, Wohin dann unsre Seele geht? Wo ist das Feuer, das erloschen? Wo ist der Wind, der schon verweht?

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Verschiedene. Clarisse, 5.

In der frühen Jugend gleicht die Liebe einem alles mit sich fortreißenden Strom, und man weiß, daß sich gegen ihn nicht ankämpfen läßt.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Liebe Nach Liebe dürstet mein Herz, nach Liebe sehnt sich mein Mut, nach Liebe seufzet mein Mund: O Liebe, komm! Die Sonne freuet mich nicht, der Mond erquicket mich nicht, die Sterne locken mich nicht: Weil Liebe fehlt! In Trauern lebe ich hin, in Tränen schmachte ich hin, in Trübsal sterbe ich hin: Bis Liebe naht!

Langbehn, Lieder, 1931 (posthum)

Volkslied Wenn du nur glauben wollt'st wie ich so lieb dich hab, und auch erfassen könnt'st, daß ich mein Herz dir gab! Doch nein, erst gab ich's nicht. du nahmst es mir – im Sturm, dann ward es dein, nun lebt's in dir. Du hast nun zwei beinand und ich hab keins – laß mich nicht länger so, und schenk mir deins.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Je klarer und reiner die Luft, desto deutlicher unserem Ohr das ferne Glockenläuten. Je reiner das Menschen Herz, desto lauter der Liebe Klang.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Daß sie ihre eigene Kraft kennen, das ist das Hinreißende an den Liebenden.

Hofmannsthal, Buch der Freunde, 1922

Seltsam, daß erst nach Jahrzehnten jeder traf den Herzersehnten! Daß erst, als die Not am größten, wir uns fanden und erlösten.

Morgenstern, C., Gedichte. Ich und Du. Sonette, Ritornelle, Lieder, 1911