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26202 Sprüche gefunden

Liebe, zur richtigen Zeit nicht zum Ausdruck gebracht, sieht aus, als wäre sie Hass.

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Liebe ist, wenn man nicht sofort das bekommt, was man begehrt.

Capus, Monsieur veut rire, 1893. Übers. Internet

Die Liebe ist ein Extrem – weniger lieben heißt schon nicht mehr lieben.

Petit-Senn, Blüthen und Knospen (Bluettes & Boutades). Frei bearbeitet von Franz August Stocker, 1861

Die schönen Frauen Sie sind so schön, die schönen Frauen, Wenn die Augen zitternd schauen Und der Sehnsucht gleitende Schlösser bauen. Doch nie sind sie schöner, die schönen Frauen, Als wenn die Augen sich schließen müssen, Und die dunklen Wangen zeigen: Seht, mich hielt der Geliebte in Küssen, Und sein Blut ist mein eigen.

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Ich lächle ihm zu… Ich lächle ihm zu, als wollt' ich sagen, Daß seine Liebe mir gefällt; Das giebt ihm Mut, den Schritt zu wagen, Den keiner Sitte Macht mehr hält. Er nimmt mir meine beiden Hände Und hält sie fest mit langem Kuß, Bis ich mich bebend von ihm wende Und sage, daß er gehen muß. Da leuchtet tief in seinen Blicken Der heiße Glanz, der mich erschreckt – Es wagt sein Auge auszudrücken, Was ich erschauernd längst entdeckt. Es zwingt mich dieses stumme Flehen, Ich geb' mich hin dem starken Blick Und fühl' mich langsam untergehen In wunderseligem Liebesglück.

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Niemand ist fort, den man liebt; Liebe ist ewige Gegenwart.

Zweig, Legende eines Lebens. Ein Kammerspiel in drei Aufzügen, 1919

Wer lieben kann, und sei es auch nur einen einzigen Menschen auf der Welt, der wird nicht mehr grausam und niedrig sein können, denn der Friede ist in ihm.

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»Doch die Liebe zu einem ewigen und unendlichen Ding nährt das Gemüt allein mit Freude, die ihrerseits frei von aller Trauer ist.« sagt Spinoza – Aber das Ewige bedarf der Liebe nicht, nach der sich das Vergängliche sehnt.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

In der Liebe wird nicht philosophiert, und wer es macht, ist dumm.

Gorki, Jakow Bogomolow, entstanden ab 1911, uraufgeführt 1958 (posthum)

Laßt uns endlich die Wahrheit begreifen, daß nur die Liebe selig macht, der Glaube aber blind, und laßt uns dafür kämpfen, allerorts, allimmer, mit ganzem Herzen und mit ganzer Kraft.

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Auf jeden Fall ist das Göttliche die Leidenschaft, die das Menschliche verzehrt. Liebe spricht nichts für sich aus, als daß sie in Harmonie versunken ist; Liebe ist flüssig, sie verfliegt in ihrem eigenen Element; Harmonie ist ihr Element.

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Süß ist es, aber gefährlich, wenn man zu sagen wagt, dass man liebt!

Musset, Der Mann mit den zwei Geliebten (Les deux maîtresses), 1837

Ich sah sie zum erstenmal … sie gefiel mir nicht: Es ist an ihr nichts schönes Als ihre schwarzen schwarzen haare. Mein mund berührte sie flüchtig eines tags Und sehr gefielen mir ihre haare Und auch ihre hand… Es ist an ihr nichts schönes Als ihre haare – ja – und ihre feine hand. Ich drückte sie etwas wärmer eines tags Und sehr gefiel mir ihre hand Und auch ihr mund. Heute ist nichts mehr an ihr Was mir nicht sehr gefiele Was ich nicht glühend anbetete.

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Wenn jemand liebt, was zu lieben ihn beseligt, so möge er seiner glücklichen Leidenschaft froh sein und in seinem Schifflein mit günstigem Winde einherfahren.

Ovid, Remedia amoris (Heilmittel gegen die Liebe)

Endlich verstehen alle Liebenden die Kunst, eine ganz eigenartige Telegraphie einzurichten, deren durch alle möglichen Eingebungen des Augenblicks geschaffene Zeichensprache sehr schwer zu verstehen ist.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Stark ist die Liebe, die die Feuertaufe des Schmerzes empfangen hat.

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Dumm ist's, um jeden Rock zu wedeln, Wohl dem, der gar nicht lieben kann.

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Die Unbeständigen lieben nicht; sie spielen mit den Herzen.

Musset, Frédéric und Bernerette, 1838

In der Liebe ist alles erlaubt, ein armer Mensch darf da in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich sein.

Thackeray, Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon (The Memoirs of Barry Lyndon, Esq.), 1844

Ein liebeleeres Menschenleben Ist wie ein Quell, versiegt im Sand, Weil er den Weg zum Meer nicht fand, Wohin die Quellen alle streben.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Tiflis, 12.

Wundernacht In den Strahlen des Monds, die zur Erde staunen, Ist mein Gärtchen ein herrlicher Garten geworden, Voll Blumen der seltensten Arten geworden, Die Märchen duften und Düfte raunen. Und mein blühender, glühender Goldregenstrauch Läßt zu des Pfades silbernen Kieseln, Wie ein Springbrunn, die Goldtropfen niederrieseln, Und die Tropfen verstäuben berauschenden Hauch. Und mir ist und ich kann mich nimmer besinnen; Will den Goldregen sacht auseinanderbiegen, Ob nicht eine Danae da mag liegen, Den mondweißen Leib an mich zu schmiegen; Und daß ich heut Nacht sie mir könnte gewinnen…

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