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26202 Sprüche gefunden

Haushalten mit der Kraft, Haushalten mit der Zeit; Mit solcher Kunst bringt's auch Ein kurzes Leben weit.

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Das Leben ist eine reine Flamme und wir leben mit einer unsichtbaren Sonne in uns.

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Das Leben ist ernst, und der Freuden sind so wenig. Aber dies ist wohl eine: in Ruhe, bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre zu hören, wie sich die Leute aufregen und abhaspeln und ihr schlechtes Deutsch herunterschnurren und sich versprechen und schimpfen, schimpfen, schimpfen . . .

Tucholsky, Werke 1907-1935. Helden am Telefon, in: Berliner Volkszeitung, 21.08.1922 (Ignaz Wrobel)

Menschen, die ein enges Leben haben, sind ja immer neugierig auf alles Neue vor ihren Türen.

Zweig, Brief einer Unbekannten, 1922

Das Leben ist ein harter Kamerad, Es will die Hand, es will die Tat. Den Tapferen lohnt's, den Klugen irrt's, Je mehr du dich besinnst, je schwerer wird's. Was redest du, was grübelst du? Hier weht ein Schicksal her – pack zu!

Stammler, Kampf, Arbeit, Feier. Losungen und Werksprüche fürs junge Deutschland, 1939

Verblühst du schon? Du verblühst schon, holde Rose, weckt dich nicht der Sonne Strahl? O, du liebe, kleine, lose, o, erblühe noch einmal! Einmal öffne noch die Hülle, sieh, ich will bescheiden sein, einmal lass mich noch der Fülle deines Glanzes voll erfreun! Willst das Köpfchen nicht mehr heben? Senkst die Blätter welk und fahl? Ach! es wird ja Lenz im Leben nur ein einzig, einzig Mal!

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Warum sollte dies mein Leben ein Anfang oder Ende sein, da doch nichts ein Anfang oder Ende ist. Warum nicht einfach eine Fortsetzung, der unzähliges Wesensgleiche vorangegangen ist und unzähliges Wesensgleiche folgen wird.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1908

Auch das Leben verlangt ruhige Blätter im Kranz.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Elegien 2. Der neue Pausias und sein Blumenmädchen. Sie

Was hin, sei vergessen, ob Liebe oder Traum. Ein Meer ist das Leben. Das Glück ist wie Schaum.

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Wer leben will, muß das Fieber riskieren.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1860

Und man holt recht gut Luft, ohne zu wissen wie sie geholt werden muß und geholt wird.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Übungen im Stil. c) Bedenklicher Stil

Lebendiges kommt nie aus der Retorte.

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Seltsam, wohin einen zuweilen ein krummer Pfad führt.

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Aber wahrhaftig, ich bin in keinem Augenblick mehr ein Mensch, als wenn ich mich mit hundertfacher Stärke leben fühle...

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Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich hin durch die sinkende Zeit.

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Auf der Heid' ein Wolkenschatten fährt dahin des Menschenleben. Sind vom Tode wir umgeben. Zittert! in des Lebens Mitte.

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Dieses Leben ist nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Wesen, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind es noch nicht, aber wir werden es.

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Menschenleben, wunderbar! In jeder Ecke lauert ein anderes Ungemach, und in jedem Winkel steht ein freundlicher Engel.

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Denn wer den Ernst gekostet hat, dem wird der Spaß, zumal von der langweiligen Art, nicht mehr munden.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Vorrede zur zweiten Auflage

Lebe, bis du satt geküßt und des Trinkens müde bist.

Lessing, G. E., Gedichte. Lieder, Ausgabe 1771. Aus: Der Tod

Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

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