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Haushalten mit der Kraft, Haushalten mit der Zeit; Mit solcher Kunst bringt's auch Ein kurzes Leben weit.
Das Leben ist ernst, und der Freuden sind so wenig. Aber dies ist wohl eine: in Ruhe, bei einer Tasse Kaffee und einer Zigarre zu hören, wie sich die Leute aufregen und abhaspeln und ihr schlechtes Deutsch herunterschnurren und sich versprechen und schimpfen, schimpfen, schimpfen . . .
Menschen, die ein enges Leben haben, sind ja immer neugierig auf alles Neue vor ihren Türen.
Das Leben ist ein harter Kamerad, Es will die Hand, es will die Tat. Den Tapferen lohnt's, den Klugen irrt's, Je mehr du dich besinnst, je schwerer wird's. Was redest du, was grübelst du? Hier weht ein Schicksal her – pack zu!
Verblühst du schon? Du verblühst schon, holde Rose, weckt dich nicht der Sonne Strahl? O, du liebe, kleine, lose, o, erblühe noch einmal! Einmal öffne noch die Hülle, sieh, ich will bescheiden sein, einmal lass mich noch der Fülle deines Glanzes voll erfreun! Willst das Köpfchen nicht mehr heben? Senkst die Blätter welk und fahl? Ach! es wird ja Lenz im Leben nur ein einzig, einzig Mal!
Warum sollte dies mein Leben ein Anfang oder Ende sein, da doch nichts ein Anfang oder Ende ist. Warum nicht einfach eine Fortsetzung, der unzähliges Wesensgleiche vorangegangen ist und unzähliges Wesensgleiche folgen wird.
Auch das Leben verlangt ruhige Blätter im Kranz.
Was hin, sei vergessen, ob Liebe oder Traum. Ein Meer ist das Leben. Das Glück ist wie Schaum.
Wer leben will, muß das Fieber riskieren.
Und man holt recht gut Luft, ohne zu wissen wie sie geholt werden muß und geholt wird.
Lebendiges kommt nie aus der Retorte.
Aber wahrhaftig, ich bin in keinem Augenblick mehr ein Mensch, als wenn ich mich mit hundertfacher Stärke leben fühle...
Wer das Leben liebt und den Tod nicht scheut, geht fröhlich hin durch die sinkende Zeit.
Auf der Heid' ein Wolkenschatten fährt dahin des Menschenleben. Sind vom Tode wir umgeben. Zittert! in des Lebens Mitte.
Dieses Leben ist nicht eine Gesundheit, sondern ein Gesundwerden, nicht ein Wesen, sondern ein Werden, nicht eine Ruhe, sondern eine Übung. Wir sind es noch nicht, aber wir werden es.
Menschenleben, wunderbar! In jeder Ecke lauert ein anderes Ungemach, und in jedem Winkel steht ein freundlicher Engel.
Denn wer den Ernst gekostet hat, dem wird der Spaß, zumal von der langweiligen Art, nicht mehr munden.
Lebe, bis du satt geküßt und des Trinkens müde bist.
Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.