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26202 Sprüche gefunden
Ich weiß, daß das Leben sein bißchen Honig woanders saugt.
Das Leben gleicht dem Feuer: es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche.
Alle Menschen seh ich leben Viele leicht vorüberschweben Wenig mühsam vorwärtsstreben Doch nur Einem ists gegeben Leichtes Streben, schwebend leben. Wahrlich der Genuß ziemt Toren In der Zeit sind sie verloren, Gleichen ganz den Ephemeren[.] In dem Streit mit Sturm und Wogen Wird der Weise fortgezogen Kämpft um niemals aufzuhören Und so wird die Zeit betrogen Endlich unters Joch gebogen Muß des Weisen Macht vermehren. Ruh ist Göttern nur gegeben Ihnen ziemt der Überfluß Doch für uns ist Handeln Leben Macht zu üben nur Genuß.
Man soll niemals seinen eigenen Nutzen oder das Loben und Schelten der Menge zur Richtschnur seines Lebens nehmen.
Die größte Lebenslüge vieler Menschen ist die, dass sie zu leben meinen.
Schwesterlein, Schwesterlein, Wann gehn wir nach Haus? Morgen, wenn die Hahnen krähn, Woll'n wir nach Hause gehn, Brüderlein, Brüderlein, Dann geh'n wir nach Haus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wann geh'n wir nach Haus? Morgen, wenn der Tag anbricht, Eh' endet die Freude nicht, Brüderlein, Brüderlein, Der fröhliche Braus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wohl ist es Zeit? Mein Liebster tanzt mit mir. Geh' ich, tanzt er mit ihr. Brüderlein, Brüderlein, Laß du mich heut. Schwesterlein, Schwesterlein, Was bist du blaß? Das macht der Morgenschein Auf meinen Wängelein, Brüderlein, Brüderlein, Die vom Thaue naß. Schwesterlein, Schwesterlein, Du wankest so matt? Suche die Kammerthür, Suche mein Bettlein mir, Brüderlein, es wird fein Unter'm Rasen seyn.
Du lebst, und du mußt ewig leben. Glaub nicht, die Erde, welche deine Hülle ist, sei Dasein; sie vergeht, und - du wirst bleiben; nicht wen'ger als du bist.
Im Strom ist Leben, und wohl ist allen denen, die an der starken Lebensstraße wohnen. Der Strom führt Güter heran und Güter davon, und nur im Wechsel ist Glück. Die aber, die auf einsame Inseln flüchten, müssen versiegen wie Teiche, die ohne Zufluß sind.
Das Leben ist ein Spieltisch, an dem man sich nur in dem Maße vergnügt, als man ein gewagtes Spiel spielt.
O selig, die da leben, nicht nur sind!
Bevor man das Leben über sich ergehen läßt, sollte man sich narkotisieren lassen.
Solange man lebt, muß man das Leben erhalten, sich ihm nicht entfremden, sondern darin eingreifen, wie es die Kräfte und die Gelegenheit erlauben.
Die Vermehrung der Bevölkerung auf dem flachen Lande vollzieht sich auf eine ganz natürliche Weise. Ich werde Ihnen gleich zeigen, wie ...