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26202 Sprüche gefunden

Ich weiß, daß das Leben sein bißchen Honig woanders saugt.

Fontane, T., Briefe. An Friedrich Witte

Das Leben gleicht dem Feuer: es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche.

Düringsfeld (Hg.), Das Sprichwort als Kosmopolit, 3 Bde. (= Das Sprichwort als Philosoph, Das Sprichwort als Praktikus, Das Sprichwort als Humorist), 1863. Das Sprichwort als Philosoph

Alle Menschen seh ich leben Viele leicht vorüberschweben Wenig mühsam vorwärtsstreben Doch nur Einem ists gegeben Leichtes Streben, schwebend leben. Wahrlich der Genuß ziemt Toren In der Zeit sind sie verloren, Gleichen ganz den Ephemeren[.] In dem Streit mit Sturm und Wogen Wird der Weise fortgezogen Kämpft um niemals aufzuhören Und so wird die Zeit betrogen Endlich unters Joch gebogen Muß des Weisen Macht vermehren. Ruh ist Göttern nur gegeben Ihnen ziemt der Überfluß Doch für uns ist Handeln Leben Macht zu üben nur Genuß.

Novalis, Gedichte. Alle Menschen seh ich leben...

Wer lebt in dulci jubilo (in süßem Jubel), der stirbt nicht in adagio (ruhevoll).

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Man soll niemals seinen eigenen Nutzen oder das Loben und Schelten der Menge zur Richtschnur seines Lebens nehmen.

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Die größte Lebenslüge vieler Menschen ist die, dass sie zu leben meinen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Alles, was lebt, das lebt gern.

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Wer vom Leben etwas haben will, darf den Tod nicht vergessen.

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Er soll mit reiner Hand des Lebens pflegen [...].

Hebbel, F., Gedichte. Aus: Unsere Zeit

Schwesterlein, Schwesterlein, Wann gehn wir nach Haus? Morgen, wenn die Hahnen krähn, Woll'n wir nach Hause gehn, Brüderlein, Brüderlein, Dann geh'n wir nach Haus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wann geh'n wir nach Haus? Morgen, wenn der Tag anbricht, Eh' endet die Freude nicht, Brüderlein, Brüderlein, Der fröhliche Braus. Schwesterlein, Schwesterlein, Wohl ist es Zeit? Mein Liebster tanzt mit mir. Geh' ich, tanzt er mit ihr. Brüderlein, Brüderlein, Laß du mich heut. Schwesterlein, Schwesterlein, Was bist du blaß? Das macht der Morgenschein Auf meinen Wängelein, Brüderlein, Brüderlein, Die vom Thaue naß. Schwesterlein, Schwesterlein, Du wankest so matt? Suche die Kammerthür, Suche mein Bettlein mir, Brüderlein, es wird fein Unter'm Rasen seyn.

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Das Leben ist schön, nur der Mensch ist hässlich.

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Wir müssen zermalmen oder werden zermalmt.

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Du lebst, und du mußt ewig leben. Glaub nicht, die Erde, welche deine Hülle ist, sei Dasein; sie vergeht, und - du wirst bleiben; nicht wen'ger als du bist.

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Im Strom ist Leben, und wohl ist allen denen, die an der starken Lebensstraße wohnen. Der Strom führt Güter heran und Güter davon, und nur im Wechsel ist Glück. Die aber, die auf einsame Inseln flüchten, müssen versiegen wie Teiche, die ohne Zufluß sind.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Das Leben ist ein Spieltisch, an dem man sich nur in dem Maße vergnügt, als man ein gewagtes Spiel spielt.

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O selig, die da leben, nicht nur sind!

Schmidt/Lautsch (Hg.), Klamer Eberhard Karl Schmidt's Leben und auserlesene Werke hg. von dessen Sohne Wilhelm Werner Johann Schmidt und Schwiegersohne Friedrich Lautsch, 3 Bde., 1826-1828. Aus: An Wise

Bevor man das Leben über sich ergehen läßt, sollte man sich narkotisieren lassen.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). VIII. Stimmungen, Worte

Solange man lebt, muß man das Leben erhalten, sich ihm nicht entfremden, sondern darin eingreifen, wie es die Kräfte und die Gelegenheit erlauben.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 1. Januar 1832

Nichts ist umsonst geschaffen worden – vielleicht mit Ausnahme der Fliege.

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Unsere Bestimmung ist ernst; unsere Geschäfte sind groß und wichtig.

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Die Vermehrung der Bevölkerung auf dem flachen Lande vollzieht sich auf eine ganz natürliche Weise. Ich werde Ihnen gleich zeigen, wie ...

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