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26202 Sprüche gefunden
Sieh, das ist es, was auf Erden Jung dich hält zu jeder Frist, Daß du ewig bleibst im Werden, Wie die Welt im Wandeln ist.
Im Leben ist der Mensch zehn Jahre im Kriege und zehn Jahre in der Irre, gleich dem Ulysses.
Rasch wie der Wind umspringt, so wechseln das Herz und die Welle, Heut weitleuchtende Ruh, morgen chaotischer Sturm.
Man sollte mit größerer Achtung von dem sprechen, was man mit so viel Verachtung das Zeitliche nennt. Ja, man sollte nur mit äußerster Zurückhaltung von etwas anderem sprechen.
Die beiden großen Mächte, die uns zwingen, unser Dasein auch unter widrigen Umständen fortzusetzen, sind die Hoffnung und die Neugierde.
Wohl dem, der das Treppengeländer des Lebens herunterrutscht, ohne auf abstehende Holzsplitter zu treffen.
Wer nicht viel tragen kann, viel wohltun, viel vergeben, versteht die Weisheit nicht, und nicht die Kunst zu leben.
Man muß das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab.
Jeder hält sein Leben für die Neujahrnacht der Zeit und mithin, wie der Abergläubige, seine – aus Erinnerungen zusammengehefteten – Träume darin für Prophezeiungen aufs ganze Jahr.
Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer „mauvaise quart d‘heure“.
Verzage nicht, wenn das Leben stürmt. Aus dem Verworrenen geht Schönheit und Ordnung hervor.
Überhaupt aber ergeht es uns im Leben wie dem Wanderer, vor welchem, indem er vorwärts schreitet, die Gegenstände andere Gestalten annehmen, als die sie von ferne zeigten, und sich gleichsam verwandeln, indem er sich nähert. Besonders geht es mit unseren Wünschen so.
Wer durchs Leben Sich frisch will schlagen, muß zu Schutz und Trutz Gerüstet sein.
Mannigfaltig ist die Gabe des Lebens, mannigfaltig das Erwachen in dasselbe; mannigfaltig seine Führung, sein Gebrauch.