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26202 Sprüche gefunden

Sieh, das ist es, was auf Erden Jung dich hält zu jeder Frist, Daß du ewig bleibst im Werden, Wie die Welt im Wandeln ist.

Geibel, E., Gedichte. Neue Gedichte. Lieder aus alter und neuer Zeit, 28.

Im Leben ist der Mensch zehn Jahre im Kriege und zehn Jahre in der Irre, gleich dem Ulysses.

Feuerbach, Abälard und Heloise oder der Schriftsteller und der Mensch, 1834

Das Kostbarste, was der Mensch besitzt, ist das Leben.

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Das allgemeine Leben ist Gott oder die Natur, wie du's nennen willst.

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Lebe so, daß du an jedem Abende sagen kannst, dieser Tag ist gewonnen.

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Das Leben will keine Zeit verlieren.

Arnim, B., Briefe

Rasch wie der Wind umspringt, so wechseln das Herz und die Welle, Heut weitleuchtende Ruh, morgen chaotischer Sturm.

Geibel, E., Gedichte. Distichen vom Strande der See. Erster Tag

Man sollte mit größerer Achtung von dem sprechen, was man mit so viel Verachtung das Zeitliche nennt. Ja, man sollte nur mit äußerster Zurückhaltung von etwas anderem sprechen.

Binding, Ad se ipsum. Aus einem Tagebuch, 1941 (posthum)

Die beiden großen Mächte, die uns zwingen, unser Dasein auch unter widrigen Umständen fortzusetzen, sind die Hoffnung und die Neugierde.

Friedell, Die Reise mit der Zeitmaschine (späterer Buchtitel: Die Rückkehr der Zeitmaschine), 1936

Wohl dem, der das Treppengeländer des Lebens herunterrutscht, ohne auf abstehende Holzsplitter zu treffen.

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Wer nicht viel tragen kann, viel wohltun, viel vergeben, versteht die Weisheit nicht, und nicht die Kunst zu leben.

Lavater, Vermischte gereimte Gedichte vom Jahr 1766 bis 1785, 1785

Man muß das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXI - Kai Tschn Lun. 4. Kapitel: Untersuchung der Handlungen / Schen We. Zitiert wird hier Dschan Dsï

Das Leben ist ein Berg – kein Strand.

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Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an.

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Jeder hält sein Leben für die Neujahrnacht der Zeit und mithin, wie der Abergläubige, seine – aus Erinnerungen zusammengehefteten – Träume darin für Prophezeiungen aufs ganze Jahr.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Drittes Kapitel. Über den Geist der Zeit. § 34

Das Leben ist nichts als eine Reihe köstlicher Augenblicke, verdichtet zu einer „mauvaise quart d‘heure“.

Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance), 1893. Übersetzt von Paul Wertheimer

Verzage nicht, wenn das Leben stürmt. Aus dem Verworrenen geht Schönheit und Ordnung hervor.

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Überhaupt aber ergeht es uns im Leben wie dem Wanderer, vor welchem, indem er vorwärts schreitet, die Gegenstände andere Gestalten annehmen, als die sie von ferne zeigten, und sich gleichsam verwandeln, indem er sich nähert. Besonders geht es mit unseren Wünschen so.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Die Dauer meines Lebens liegt an mir, nicht am Himmel.

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Wer durchs Leben Sich frisch will schlagen, muß zu Schutz und Trutz Gerüstet sein.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 1. Szene, Tell

Mannigfaltig ist die Gabe des Lebens, mannigfaltig das Erwachen in dasselbe; mannigfaltig seine Führung, sein Gebrauch.

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