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26202 Sprüche gefunden

Wohin Gott dich stellt, da stehe mit Mut und Vertrauen, und was getan sein muß, das sei dir heilig.

Kugler (Hg.), Spruchbuch, 1899

Zu meinem Lebenswerk war niemand unfähiger als ich, ich benötigte ungeheures Geld und hatte nicht einmal geheueres, aber wie das Vöglein vom himmlischen Vater unerwartet seinen Bedarf zugebröckelt bekommt, so ward auch mir das Nötige.

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An einen Biographen Der Zeit vorzugreifen ist jetzt Mode; Sonst seziert man die Leute erst nach dem Tode.

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Das Leben hat eine Sammlung von Erscheinungen, die wahrscheinlich von sehr hohem Wert sind, weil sie den Ungenügsamsten zu der genügsamen Äußerung hinreißen: "Da hab' ich schon gnua".

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Das Leben ist mehr als ein ständiger Wechsel, das Leben ist eine Legierung aus Lust und Leid, von Schwarzem und Weißem, allerhand Farben und Mittelstufen. Nichts auf der Welt ist absolut ernst, nichts ist absolut lustig.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Alle Auflehnung gegen die Natur, gegen die Seinsbedingungen ist unfruchtbar und krankhaft.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Das ist das menschliche Leben: bei dem einen raucht der Ofen, wenn der Wind von Nordwesten, bei dem andern, wenn er von Südosten kommt.

Raabe, W., Tagebücher und Notizen

Glücklich zu sein und andere glücklich zu machen, sonst hast du auf Erden nichts zu tun.

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Das Leben hienieden in Zucht, Gerechtigkeit und Gottseligkeit ist ein schönes und reiches Leben trotz allem Jochdruck.

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Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Der Mensch ist ein ernsthaftes Tier; dies beweisen wir bei unserer Arbeit und unserer Ruhe. Wer also immer lächelt und heiter sein kann, der muß ein Affenspiel mit dem Leben getrieben haben.

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Sterben ist hienieden keine Kunst. Schwerer ists: das Leben baun auf Erden.

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Schule des Lebens Was lehret das Leben? Gieb Mir bündigen Bescheid. – Hingeben, was dir lieb, Hinnehmen, was dir leid.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Lasset uns, ihr Lieben, so sehr wie möglich leben: das Leben zum Leben machen durch den weisesten und geistigsten Genuß und Gebrauch desselben!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Unvermeidlich Lebe nur! Dem Widerspruch Wird Lebend'ges nicht entgehen. Todtgebornes trifft der Fluch, Niemand je im Weg zu stehen.

Heyse, Spruchbüchlein, 1885

Gleicht das Leben nicht einem Akrobaten, der auf einer rollenden Kugel läuft, sich mit Kunst lange oben hält, aber endlich doch herunter muss aus Müdigkeit?

Pauly, Aphorismen, 1905

Lebensüberfluß Rauschende Bäche quellenden Lebens, Tönet wie Lieder in meine Ruh! Sehet, erfüllt ist's: nimmer vergebens Schau' ich in Sehnsucht den Wellen zu. Draußen in sommerdämmernder Laube Wiegt die holde Geliebte mein Kind, Hoch an dem Dache reift mir die Traube, Goldne Fäden die Parze spinnt. Schwellende Segel auf ruhigen Wogen Bringen mir Gäste, Früchte und Fracht; Meine Auen sind bienenumflogen, Nachtigallen singen bei Nacht. Rauschende Bäche quellenden Lebens, Spült ihr mich fort einst in Wogenschaum, Singen dann will ich: nicht vergebens Hab' ich geträumt den irdischen Traum!

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Das menschliche Leben ist das einzige, das erforscht zu werden verdiente. Damit verglichen, ist alles übrige ohne Belang.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Die kurze Dauer des Lebens kann uns nicht von seinen Freuden abbringen, noch über seine Mühsal trösten.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Lasset uns tun, was wir können! Für uns sollen diese Prüfungszeiten ohne ihresgleichen – Gnadenzeichen ohne ihresgleichen werden!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Wir fühlen alle, das Leben ist eine große Gabe, und mit dieser Gabe sollen wir vieles, vieles gewinnen, mit dieser zeitlichen Gabe sollen wir das ewige Leben erwerben.

Gotthelf, Geld und Geist oder Die Versöhnung, 1843/44