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26202 Sprüche gefunden
Nicht aus des Herzens bloßem Wunsche keimt Des Glückes schöne Götterpflanze auf. Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich Des Schicksals harten Boden öffnen, soll Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten Und Thaten in die off'nen Furchen streu'n, Er soll mit etwas den Genuß erkaufen, Wär's auch mit des Genusses Sehnsucht nur.
Glück verbreiten wir nur da, wo wir nicht an unser eigenes denken.
Dem Glücklichen naht sich auch der Tod als Glück, und dem Unglücklichen als Unglück.
Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen – es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebracht!
Was sucht ihr Ruhm? Könnt ihr denn mehr gewinnen von der Welt, als dass euch aus dem Menschenwald ein Herz, das wie das eure fühlt, das Glück zurückwirft, das ihr ihm zugesandt!
Glücklich sind viele Menschen, aber sie finden niemand, der sie rechtzeitig darauf aufmerksam macht.
Soll ich das stolze, grausame, blinde Glück nicht hassen, das mit uns Menschen nach Willkür spielt?
Der allgemeine Gegenstand des menschlichen Verlangens ist das Glück.
Es gehört Mut zu dem Bekenntnis, glücklich zu sein, die meisten sind nur aus Furcht bescheiden. Der alte Aberglaube an den Neid der Götter macht viele zu Heuchlern und Verleugnern ihres Frohsinns.
Glücklichsein hängt nicht davon ab, daß wir bekommen, was wir nicht haben, sondern wie gut wir nutzen, was wir haben.
Bleibe Herr des Augenblicks – Jeder Lenz bringt Rosen; Sei Erbauer Deines Glücks, Statt es zu erlosen!
In der trüben Einsamkeit Späh ich nach der Spur Jener kurzen, süßen Zeit, Da ich Glück erfuhr. Ja, die Wege weiß ich noch, Und die Spur ist nah. Aber Schnee liegt spannenhoch, Wo mein Glück geschah. Meine Tränen fallen drauf, Wärmen rings den Ort. Und der Schnee taut langsam auf, Und der Schnee schmilzt fort.
Wahrhaftig ist doch nur das ein Glück, das sich mit andern teilen läßt.
Doch eh ein Mensch vermag zu sagen: schaut! Schlingt gierig ihn die Finsternis hinab: So schnell verdunkelt sich des Glückes Schein!
Eine junge Person sagte, wie ich dabei stand: Man ist nur glücklich, wenn man schläft oder wenn man tanzt.
Die Sehnsucht der Menschen geht immer aufs Wandern. Drüben, im andern Lande, über den Grenzen, die sie nicht überschreiten können, vermuten die Menschen Glück und Heil. Das alte Märchen vom König und Bauern wiederholt sich alle Tage: "Wo du nicht bist, da wohnt das Glück."
Unglück vereint, Glück trennt die Menschen.