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Ein Glück, das nicht von Zeit zu Zeit vom Vergnügen belebt wird und über das Vergnügen nicht seine Wonnen ausbreitet, ist weniger ein wahres Glück als ein Zustand, eine ruhige Lage: das ist ein trauriges Glück.
Segelnd im Glücke zerschellt Menschengeschick an verborgener Klippe.
Es ist Erkennen mir das einz'ge Glück.
Im Glück kennst du dich nicht, im Unglück kennt man dich nicht.
Zu allen Bedingungen des Glücks fehlt meist eine, die man selbst mitbringen muss: die Gabe, glücklich zu sein.
Es mag wohl hart sein, ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es verlor, – aber ein Glück erst zu erkennen, nachdem man es freiwillig von sich gestoßen, das ist ein Schmerz der Reue, der am Leben nagt.
Was ist wichtig, was gering? Seit Jahrtausenden mühen die Menschen sich ab um eine Antwort auf die Frage, die der Glückliche mit einem Worte löst: Wichtig ist alles, was glücklich macht.
Fortuna ist eine geizige Schöne; sie schenkt nichts, sie leiht nur.
Mit dem Glück ist es wie mit der Brille: Man sucht sie und hat sie auf der Nase.
Nicht ein bestimmter Gegenstand, sondern ein gewisser Proceß, eine gewisse Verfassung unseres Gemüthes ist es, was wir Glückseligkeit nennen – nicht ein Ding, sondern ein Verhalten gegen Dinge.
Was ist das Glück? – Nach jahrelangem Ringen, Nach schwerem Lauf ein kümmerlich Gelingen, Auf greise Locken ein vergoldend Licht, Ein spätes Ruhen mit gelähmten Schwingen –? Das ist es nicht! Das ist das Glück: Kein Werben, kein Verdienen! Im tiefsten Traum, da ist es dir erschienen, Und morgens, wenn du glühend aufgewacht, Da steht's an deinem Bett mit Gönnermienen Und lacht, und lacht!
Sein Glück machen ist so ein schöner Ausdruck und bedeutet so Gutes, daß er allgemein angewendet wird; man findet ihn in allen Sprachen; er gefällt den Fremden und den Barbaren; er herrscht bei Hofe und in der Stadt; er hat die Klöster überrumpelt und die Mauern der Abteien beider Geschlechter übersprungen; es gibt keinen geheiligten Ort, wo er nicht eingedrungen, keine Wüste oder Einöde, in der er unbekannt wäre.
Vielleicht hat das Glück es gut gemeint, Wenn es versagt, was wir erbitten – Und vielleicht wollt' es als unserFeindMit seinen Gaben uns überschütten; Es ward in Palästen schon viel geweint Und viel schon gelacht in ärmlichen Hütten.
Sorgen, Sorgen, graue Sorgen Halten eisern dich umfaßt. Sie zu bannen, denkst und ringst du Tag' und Nächte ohne Rast. Und dieweil du also kämpfest, Geht, was nimmer kehrt zurück, Oft an deiner Thür' vorüber, Armes Menschenkind, das Glück!
Nicht der Glückliche, sondern sein Glück hat die vielen Freunde.
Das ist das Wahrzeichen, wodurch der gemeine und höhere Mensch sich unterscheiden – daß Jener sein Glück nur dann findet, wenn er auf sich selbst vergißt, Dieser, wenn er zu sich selbst wiederkehrt; Jener, wenn er sich verliert, Dieser, wenn er sich besitzt.
Ich laß es mir nicht ausreden. Glückseligkeit ist in, außer, neben uns, durch uns und ohne uns zu finden.
Der ist beglückt, wem ewig unveraltet Erinn'rung stets zur Hoffnung sich gestaltet.
So mancher glaubt, immer noch einem verlorenen Glücke nachzuweinen und es ist längst nur mehr der abgeschiedene Schmerz darum, dem seine Tränen fließen.