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26202 Sprüche gefunden

Bei allem Mißlingen hofft meine ewig närrische Seele doch immer das Unglaublichste. Wir lassen nicht vom Glück!

Varnhagen, Rahel, Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3 Bde., 1834. An die Fürstin von Pückler-Muskau, 8. Juni 1832

Der Glaube ist die Fortsetzung der Vernunft.

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Die in uns liegenden Glücksquellen sind größer als die in äußeren Dingen.

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Glück! Nicht nenn' ich Glück ein sorgenfreies Leben Und steten, ungetrübten Sonnenschein; Glück ist: sich freudig jeder Pflicht hingeben, Sich selbst besiegen, andern hilfreich sein; Das Gegenwärt'ge ans Zukünft'ge binden Und unbeirrt den Weg zum Himmel finden.

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Wenn man sich recht herzlich freut, daß jemand Glück hatte, so ist damit noch nicht gesagt, daß man ihm auch einräumen will, das Glück verdient zu haben.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Viele hörte ich sagen: »Dann wäre ich glücklich!« Aber: »Jetzt bin ich glücklich« vernahm ich noch nie.

Roderich, In Gedanken. Vers-Aphorismen, 1907

Die meisten Menschen nennen das, was ihnen fehlt – Glück, während sie das, was sie besitzen, niemals als Glück nehmen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Sein Glück darin zu finden, für das Glück anderer zu sorgen! Wer diesen Egoismus hat, für den ist es keine Kunst, glücklich zu sein.

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Das Glück sieht klein aus, wenn man es in Händen hält, aber laß es ziehen, und du siehst, wie groß und wie kostbar es ist.

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Der Glückliche gleicht einer Semmel mit Honig.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004

Beim Hauch des Morgens und der Mitternächte Schauer Fühlt' ich die Trauer, daß die Welt hat keine Dauer; Daß wir am Anfang schon dem End' entgegen gehn Und doch am Ende noch beim Anfang immer stehn. Bald haben wir's verwacht, bald haben wir's verträumt, Nie säumend Tag und Nacht, das Glück ist stets versäumt.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Wir kennen das Glück meist nur in der Vergangenheit oder Zukunft, höchst selten in der Gegenwart.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Nicht der weiß ein Glück zu schätzen, welcher es gewonnen hat, sondern der, welcher es verloren.

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Ein Buch über das Glück wäre nur gut, wenn es seine Leser glücklich machte, denn wenn sie unglücklich bleiben, ist das Rezept offensichtlich wertlos.

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Das Glück läuft niemandem nach. Man muß es aufsuchen.

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Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allem; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 1. Buch, 17. Kapitel

Willst du glücklich sein im Leben, Trage bei zu andrer Glück; Denn die Freude, die wir geben, Kehrt ins eig'ne Herz zurück.

Die Gartenlaube, Leipzig 1853-1937. 1890. Dieses Zitat wird oft auch Goethe (wahrscheinlich fälschlich) zugeschrieben

Abereinesel'ge Stunde Wiegt ein Jahr von Schmerzen auf.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Drittes Buch. Athen. Aus: Leichter Sinn

Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, aber nie fordern.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Dezember 1834 – 2. Januar 1835

Dem entflohenen Glücke muß man nicht nachsehen; es ist hinten mißgestaltet. Und wenn es das Gesicht wendete, würdest du eine Furie zu erblicken glauben.

Schleiermacher, F., Tagebücher

Wie berauschend es ist, zum erstenmale zu empfinden, daß es in unserer Macht steht, die Verklärung des Glückes auf ein geliebtes Angesicht zu zaubern. Als hätten wir Flügel, so löst es uns los und trägt uns hinauf in die sonnige Region, wo in dieser trüben Welt allein volle Befriedigung quillt – Glück zu geben.

Stahl, Die Tochter der Alhambra, 1869