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Das Glück Es zog des Wegs eine lärmende Schaar, Die das Glück zu suchen gegangen war. – Ein Weib stand am Wege, verschleiert und stumm; Sie stürmten weiter und sah'n sich nicht um! – Das Weib schlug lächelnd den Schleier zurück; Sie waren vorbei schon. Es war das Glück.
Der Hauptteil menschlicher Beschwerden ist selbstgeschaffene Pein! Verzichte keck, glücklich zu werden ... Du wirst dann – glücklich sein!
Der Mensch trennt sich schwerer von einem geträumten, als von einem wirklichen Glück.
Innre Schätze beglücken. Dir im Innern Lieget Edelgestein und Gold; da grabe In den Grüften. Von außen suchst du ewig Ruhe vergebens.
Alles Glück ist gefährlich: es verfälscht leicht das Menschliche.
Um glücklich zu sein, bedarf es nur des einen: Wirf aus dein Netz nach allen Seiten, und wer in seine Maschen gerät, der ist dein Bruder.
»Verdammlich ist's, nach Glück zu streben; Das Ziel des Menschen ist die Pflicht.« – Allein beglückt es euch denn nicht, Euch euren Pflichten hinzugeben?
Nicht die Ereignisse, die uns das Leben bringt, entscheiden über unser Glück – der Geist, in dem wir sie erfassen, ist es, der uns glücklich oder unglücklich macht.
Jedes Glück hat einen kleinen Stich. Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten. Daß einer alles hat: das ist selten.
Das äußere Glück ist nur Zufall, – Aber das innere Glück, das baut sich selber ein jeder!
Aber nicht bloß im Wellenreiche, Auf der wogenden Meeresflut, Auch auf der Erde, so fest sie ruht Auf den ewigen, alten Säulen, Wanket das Glück und will nicht weilen.
Wer im eignen Herzen sein Glück sucht, wird es nicht fehlen, ewig quillet der Quell, dessen der Gute sich labt.
Was Glück man nennt, begehre nicht! Laß nicht vom Unglück dich ermatten! Die farbigsten Blumen blühen im Licht, Die duftigsten im Schatten.
Glück haben ist – Glück, aber glücklich sein ist eine Kunst.
Dein Glück ist heute gut gelaunet, Doch fürchte seinen Unbestand.
Ich achte den Menschen höher, der der göttlichen Hilfe im Glück bedarf, als denjenigen, der sich im Unglück von ihr trösten läßt.
Nie kommt das Glück allein; Es folgt ihm stets; mit reicher Gaben Fülle Beladen die Begleitung nach.
Wer echten Glücks ist wert, Der strebt nicht erst nach Glück, Er hat ja schon davon Das allergrößte Stück.
Meine Erziehung hat mich gelehrt, dass Tugend und Geschicklichkeit das einzig wahre Glück, und Gutes tun, die einzig wahre Freude eines edlen Herzens sei; das Schicksal aber hat mir den Beweis davon in der Erfahrung gegeben.
Ist das Glück dir auch gewogen, Ob dir’s nützt, musst du erst zeigen; Hast du Fiedel auch und Bogen, Deshalb kannst du noch nicht geigen.