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Mit Lachen eine Freundschaft zu beginnen, das ist gar nicht übel. Mit Lachen eine Freundschaft zu enden, das ist gar nicht übel.
Die Freundschaft der meisten Menschen ist nur eine Vorbereitung auf die Feindschaft.
Das Glück der Freundschaft. Freundschaft darf empfindungsvollen Seelen Niemals in des Lebens Stürmen fehlen; Nur wenn uns ihr holder Engel lacht, Schwindet jeder sorgenvolle Kummer; Sie nur reißt uns aus des Geistes Schlummer, Der zur Tugend neugestärkt erwacht. Ganz vom Weltgetümmel losgebunden Sind der Freundschaft wonnevolle Stunden: Still und heiter strahlet unser Glück. Wer an ihrer Hand durchs Leben wandelt, Den entflammt sie, dass er edel handelt; Ruhig blickt er in sein Herz zurück. Doch wem blühen ihre süßen Freuden? Wen erquickt sie auch im größten Leiden? Den, der ihren Wert niemals verkennt. Nicht den falschen, lasterhaften Seelen, Die aus Eigennutz sich Freunde wählen, Blüht die Blume, die man Freundschaft nennt. Nur wenn Gleichgesinnte sich verbinden, Die der Tugend hohen Wer empfinden, Lächelt mild die holde Trösterin. Sie vereinigt durch das Band das Wahre, Denn an ihrem heiligen Altare Fordert sie den unbefleckten Sinn. Darin liegt das höchste Glück des Lebens. Ach so viele suchen es vergebens! Ohne Tugend blüht auch Freundschaft nicht. O mit welcher unbegrenzten Milde Führt sie uns in göttliche Gefilde! Selbst des Kummers Nacht erhellt ihr Licht!
Geht es mir gut, viel’ hab’ ich der Freunde dann; aber sobald mir Irgendein Leid zustößt, halten nur wenige Treu’.
Freunde sollten nur bei glücklichen Gelegenheiten und nur nach einer Einladung erscheinen. In Augenblicken der Not – ohne Aufforderung.
Eines Freund, keines Feind.
Die Freundschaft ist falsch, und die Liebe nur Träumen.
In seinem Freunde soll man seinen besten Feind haben. Du sollst ihm am nächsten mit dem Herzen sein, wenn du ihm widerstrebst.
Die Kameradschaft hat gegenüber der Freundschaft den Vorzug, daß ihr Gewissen großmaschiger ist.
„Gehst du gen Morgen: so werde ich gen Abend ziehen“ — so zu empfinden ist das hohe Merkmal von Humanität im engeren Verkehre: ohne diese Empfindung wird jede Freundschaft, jede Jünger- und Schülerschaft irgendwann einmal zur Heuchelei.
Mein Freund ist mein und ich bin sein, der unter den Lilien weidet.
Es war eine erhabene Vorstellungsart des Weisen, wie ihn sich der Stoiker dachte, wenn er ihn sagen ließ: Ich wünsche mir einen Freund, nicht der mir in Armut, Krankheit, in der Gefangenschaft u.s.w. Hilfe leiste, sondern damit ich ihm beistehen und einen Menschen retten könne; und gleichwohl spricht eben derselbe Weise, wenn sein Freund nicht zu retten ist, zu sich selbst: Was geht's mich an?, d. i. er verwarf die Mitleidenschaft.
Die hauptsächlichste Frucht der Freundschaft ist, daß man das Herz von der Fülle der Bedrängnisse erleichtern und befreien kann, die Leidenschaften aller Art ihm verursachen und einflößen.
Warmherzige Hingebung erwirbt Freunde, maßvolle Haltung bewahrt sie.
Wer hielte ohne Freund im Himmel Wer hielte da auf Erden aus?