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26202 Sprüche gefunden

Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.

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Die Freundschaft lebt vom ungehinderten Gedankenaustausch.

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Wir wissen den getreuen Freund zu ehren. Dem falschen wehren ist der Klugheit Pflicht.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 2. Akt, 2. Auftritt, Talbot

Mit jedem Freunde mehr entsteht ein neuer Feind.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Man findet nie Freunde, wenn man darauf ausgeht, sie zu finden; sie kommen ungesucht.

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Eine Freundschaft, die alt werden kann, sollte niemals sterben.

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Freunde gibt's genug, doch sind sie wie der Aal, der meistens entschlüpft und Reißaus nimmt, wenn man glaubt, ihn ganz fest und sicher zu haben.

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Der Freund ist der Schlüssel und ich bin das Schloß.

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Den frohen Mann zum Freunde nimm; Nicht einen, dem in Gram und Grimm Der Boden unter'n Füßen brennt, Wenn andre tanzen; der im Leben Mit keinem Menschen »Du« sich nennt, Dem man sich scheut, die Hand zu geben! Nimm einen, der dir seinen Rat Nicht aufdrängt, aber Wort und Tat Am Zügel hat in Ernst und Scherzen, Der zwar die Weisheit nicht in Pacht, Jedoch, wenn's gilt, aus seinem Herzen Auch keine Mördergrube macht.

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Wahre Freundschaft sagt, was keine Lippen sonst sagen.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Die Menschen sind falsch, alle. Trau ihnen nicht!

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Ein treuer Freund, drey starke Brücken, In Freud' und Leid, und hinterm Rücken.

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Wir sind nicht zu Richtern über unsere Mitmenschen bestellt, sondern zu Freunden.

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.

Tieck (Hg.), Nichts ist, das dich bewegt; du selber bist das Rad, das aus sich selbsten läuft und keine Ruhe hat, hg. von Heinrich Tieck, 1943

Bündnisse sind gut, aber wehe denen, die ihrer bedürfen!

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630

Der Trauernde ist ein Kranker. Man wird leicht gegen einen Trauernden wie gegen einen Kranken unwillig und ungerecht.

Auerbach, Tausend Gedanken des Collaborators. Aphorismen, 1875

Freundschaften, die wir selbst geknüpft haben, sind gewöhnlich wertvoller als die, welche aus nachbarlichen oder verwandtschaftlichen Beziehungen hervorgehen.

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Man muss viel Freunde gehabt haben, um einen im Alter zu behalten.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das ist gerade das Schöne an Liebe und Freundschaft, daß ihre eigentlichen Werte und Gaben beiden Seiten unbewußt bleiben. Was man sich bewußt gibt, ist nicht das Eigentliche, sondern das Nebensächliche.

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Was ist die Bedeutung der Freundschaft? Gegenseitige Assistenz mit Rat und Tat. Darum schließen zwei Freunde sich so eng aneinander an, und zwar obgleich einer dem andern oft nur im Wege steht.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Die Wechsel-Wirtschaft. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Das sind die besten Freunde, die sich selten besuchen.

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