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26202 Sprüche gefunden

Eine Beschäftigung, die mich äußerst interessiert, erhebt mich über alle körperlichen Bedrückungen.

Schiller, F., Briefe. An Christian Gottfried Körner, 11. Januar 1793

Nur produktives Schaffen rettet vor dem modernen Elend. Es wird uns nötigen, über die Fragen, die nie alt werden, nachzudenken: über das Woher? Wie? Warum? Wohin? Es wird uns zwingen, uns mit dem Leben auseinanderzusetzen und nach seinem Sinn zu fragen. Das ist vergebene Liebesmüh, werden die Herren Gelehrten sagen, aber doch Liebesmüh! Euer Schaffen aber ist Insektenarbeit.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Subordiniert – das ist die schlechte Arbeit von gestern. Koordiniert – das ist die gute Arbeit von morgen.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Wie machen wir einander das Leben leichter? In: Der Mittag, 9.4.1929 (Peter Panter)

Früh arbeiten macht nur früh müde.

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Er arbeitete wie ein Verrückter auf dem Land, damit er in der Stadt wohnen konnte, wo er wie ein Verrückter arbeitete, damit er auf dem Land wohnen konnte.

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Aber fürchte die Schuld, und mehr noch fürchte den Hochmut, Der wie berauschender Wein rasch dir die Sinne verwirrt.

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Buch der Betrachtung. Gnomen, 1.

Jag du die Arbeit, sonst jagt sie dich.

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Brav, alter Maulwurf! Wühlst so hurtig fort? O trefflicher Minierer!

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Wenn man es genau besieht, so ist es ganz einerlei, an welchen Gegenständen man seine Tätigkeit üben, an welchen man seinen Scharfsinn versuchen mag.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich Wilhelm Riemer, 26. September 1809

Was man mit frischem Herzensblut Und keckem Wohlbehagen thut, Das thut man nicht vergebens.

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Wer Arbeitskräfte besitzt und sie nicht ausübt, begeht beinahe eine Unsittlichkeit.

Boy-Ed, Nicht im Geleise. Roman, 2 Bände in einem Band, 1890

Es giebt nichts Besseres als Arbeit. Die armen reichen Leute, die solche Wohlthat nicht kennen!

Roberts, Um den Namen. Roman, 1891

Die Arbeit wird dich lehren, wie man sie tut.

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Es genügt zu erwähnen, daß die meisten Menschen auf Arbeit wie auf eine Gnade warten, um deutlich zu machen, wie entsetzlich unser Leben ist, wie unsittlich, wie töricht.

Tolstoi, Tagebücher. 1910

Die Großen säen, Die Kleinen mähen, Die Kleinsten heimsen ein So war's – so wird es sein.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Arbeite mit ganzem Herzen, und du wirst Erfolg haben – es gibt so wenig Rivalen.

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Jede Tätigkeit und Pflicht, welche die Verbindungen der Menschen und die bürgerliche Gesellschaft zu schützen vermag, ist derjenigen vorzuziehen, welche sich auf Erkenntnis und Wissenschaft bezieht.

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Der Gais (Geiß) ist g'streut. (Die Sache ist gemacht, auch das letzte ist getan, der Handel ist fertig.)

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Arbeiten. Arbeit hilft.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Schloß Gripsholm, 1931. Drittes Kapitel

Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit erwischt hat, dem schickt er ständig neue Aufgaben.

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Arbeiten ist bei sich selbst sein.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)