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Die Jugend hasst das Alter, weil es sie zu hemmen droht; das Alter hasst die Jugend, weil sie den Besitz bedroht.
Auch wenn uns unsere Jugend Liebe und Blumen gab, das Alter läßt uns Freunde und Wein haben.
Das Alter ist kein besonders interessantes Thema. Jeder kann ein Greis werden. Das, was du zu tun hast, ist einfach: viel leben.
Was ist schlimmer als sterben? Sich überleben!
Mir bleibt genug! Es bleibt Idee und Liebe!
Die Greisin Weiße Freundinnen mitten im Heute lachen und horchen und planen für morgen; abseits erwägen gelassene Leute langsam ihre besonderen Sorgen, das Warum und das Wann und das Wie, und man hört sie sagen: Ich glaube –; aber in ihrer Spitzenhaube ist sie sicher, als wüßte sie, daß sie sich irren, diese und alle. Und das Kinn, im Niederfalle, lehnt sich an die weiße Koralle, die den Schal zur Stirne stimmt. Einmal aber, bei einem Gelache, holt sie aus springenden Lidern zwei wache Blicke und zeigt diese harte Sache, wie man aus einem geheimen Fache schöne ererbte Steine nimmt.
Der Naturkreis Alles, du Ruhige, schließt sich in deinem Reiche, so kehret Auch zum Kinde der Greis, kindisch und kindlich, zurück.
Ein Balg Die alte Frau hat ein hartes Gesicht, Doch kluge, sanfte Augen, Die wenig mehr beim Pfenniglicht Und nicht zum Weinen taugen. Sie war ein Balg … Als Findelkind Verlass'ner als die Armen, Bat weder Herren noch Gesind Um Futter und Erbarmen. Sie griff fest zu und schaffte stramm Wie ehrbar ernste Leute, Daß nie sie Unverdientes nahm Erfreut das Weib noch heute. Sie zeigt auch jetzt mit Bauernstolz Erdarbte Talerscheine: "Die sind mein unverbranntes Holz, Meine ungetrunknen Weine… Die sind mein ungegessenes Brot, Auf jedem steht geschrieben: Ein Alter ohne Schand' und Not… Und was mir Gott schuldig geblieben."
Fürwahr, wir sind alt geworden und finden größern Spaß und mehr Geschmack an langausgesponnenen, nichtigen Tändeleien als an den kurz abgefertigten Narrenstreichen unserer Jugend, zumal wir jetzt länger daran zu zehren haben.
Das ist das Ärgste, im Alter leiden um einer Jugendtorheit willen.
Jugend ordnet unter Begriffe, das Alter unter Erlebnisse.
Das Alter ist ein heiklig' Haus Und fängt bald an zu wanken: Dem einen geh'n die Haare aus, Dem Andern die Gedanken.
Die Vierzig sind ein schreckliches Alter. Weil es das Alter ist, wo wir das werden, was wir sind.
Das Alter muß docheinenVorzug haben, Daß wenn es auch dem Irrtum nicht entgeht, Es doch sich auf der Stelle fassen kann.
Jedem Alter sind gewisse Neigungen und leidenschaftliche Triebe eigen.