Alter Sprüche

Sprüche über Alter

1145 Sprüche in dieser Kategorie

Jahresringe Baum, wachse und sei guter Dinge! Und macht dir der Frost mal Beschwerden, Ein Glück, daß die Jahresringe Zum Panzer des Markes werden!

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Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.

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Bewahre dein Alter vor jedem Schandflecken; denn das Weiße nimmt am leichtesten den Schmutz an!

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Du hätt'st nicht alt werden sollen, eh' du klug geworden wärst.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608. Erster Auftritt, fünfte Szene, Narr

Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum. 5. Bandes 3. Heft, 1826. Einzelnes

Der alten Hunde Bellen ist nicht aus Acht zu stellen.

Abschatz, Poetische Übersetzungen und Gedichte, 1704

Das Alter trennt uns nach und nach von empfänglichen Menschen, selten kehrt ein Klang und Ton, den man aussendet, lebhaft und ergötzlich zurück.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Anton von Conta, 11. September 1820

Ein graues Haar steckt all die andern an!

Hamerling, Ahasver(us) in Rom, 1866

Laßt (ihr Götter) mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute alte Zeit beständig flennt.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827

In den höheren Lebensstufen wiederholen sich oft noch Anfechtungen und Prüfungen innerer und äußerer Art, die wir als längst überwunden betrachteten; darüber muß man nicht zu sehr erschrecken, wenn es vorkommt.

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Das Alter setzt uns allen Demütigungen aus, wenn wir ihm nicht Eigenschaften verleihen, die der Jugend versagt sind.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Wenn man alt wird, da hält man sich an das Gegebene und respektiert die Tatsachen.

Anzengruber, Der Schandfleck, 1877

Fluch dem Alter! Es bringt nur Leid, Schmerz und Tod!

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.

Vergiß die Alten nicht; sie lehren stets die Welt.

Schwabe (Hg.), Belustigungen des Verstandes und Witzes, 1741-45. Auf das Jahr 1743. Aus: Sendschreiben, an den jungen Herrn von H.

Nichts gibt Frauen eine königlichere Haltung, als das Bewußtsein, daß sie ihr Alter besiegt haben (den Kampf aufgegeben haben).

Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen, 1967

Mit Schmerzen durfst du auf die Welt; Du weißt nichts mehr davon – Mit Schmerzen mußt du aus der Welt: Du merkst es leider schon!

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Altern ist einsam werden und die du liebtest begraben; Wohl dir, wenn dir ein Kind hold die Verlornen ersetzt!

Geibel, E., Gedichte. Distichen vom Strande der See, 48.

Daß doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt! Ich finde nichts natürlicher, als alles zu verbinden, was uns Vergnügen und Vorteil bringt.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 1. Buch, 12. Kap., Die Alte zu Mariane

"Deine Zöglinge möchten dich fragen: Lange lebten wir gern auf Erden, Was willst du uns für Lehre sagen?" Keine Kunst ist's, alt zu werden, Es ist Kunst, es zu ertragen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 1

Der Mensch ist nie in die alten Tage, ich war in die alten Tag', wie ich zwanzig Jahr' alt war, denn diese Tage sind jetzt schon so alt, daß ich seitdem eine Unzahl neuer gebraucht hab' zum Verleben. Die jetzigen sind meine jungen Tag', der heutige ist mein jüngster, und die noch nachkommen werden, sind gar jung, weil sie zu den noch ungebornen gehören.

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Die Zeit, in der man nicht mit dem Körper, sondern dem Geist erkennt, daß mit dem Wasser der Schlaf das Beste in der Welt ist.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913