Alter Sprüche – zeit
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Wenn dem früheren Alter Tun und Wirken gebührt, so ziemt dem späteren Betrachtung und Mitteilung.
Es dringet durch des Alters Hülle Der Seele Schönheit hell und klar.
Ehret den Greis, der in Folge seines Alters sein Wissen vergessen hat.
Und steigen auch in der Jahre Lauf, Wenn der Tag des Lebens vollbracht ist, Erinnerungen gleich Sternen auf: Sie zeigen nur, daß es Nacht ist.
Man altert nur von 25 bis 30, was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.
Frühling im Alter Singen die Vöglein im grünen Wald, Klingen die Bächlein bergunter, Lockt es den Alten mit Lustgewalt, Klopfet das Herz ihm so munter: Denket der Wonnen verschiedener Lenze, Denket der Kränze und denket der Tänze, Fallen auch Tränen herunter. Singet und klinget! Das Heute ist mein. Heut' will ich singen und klingen Lustig mit spielenden Kindern feldein, Fröhlich mit fröhlichen Dingen, Will mir bekränzen die Locken, die greisen: Bald muß ich hinnen und wandern und reisen, Wo mir die Vögel nicht singen.
Nur der Jugend steht die Torheit an. Dem Alter steht alles so, wie es ist, oder – noch schlimmer.
Wenn man alt wird, muß man sich schmücken.
Was man hohes Alter nennt, ist nur der Ablauf weniger Jahre.
Mit den Jahren begnügt man sich mit immer anspruchsloserem Trost.
Es ist Torheit, sich gegen das Altwerden schützen zu wollen, indem man an den Gewohnheiten der Jugend festhält.
Falsche Reize sind eine Plombe für den Zahn der Zeit.
Das Jahr übt eine heiligende Kraft; was grau vor Alter ist, das ist dem Menschen göttlich.
Der aufsteigende Gedankenflug der Jugend verwandelt sich im Alter in ein ruhiges Kreisen in den gewonnenen Höhen.
Alt werden heißt sehend werden.
Die Jugend ist vergessen Aus geteilten Interessen; Das Alter ist vergessen Aus Mangel an Interessen.
Manche Runzel in altem Gesicht ist ein Strombett versiegter Tränen.
Wir werden alt, wenn die Erinnerung uns zu freuen beginnt, wir sind alt, wenn sie uns schmerzt.
Im Alter lassen alle Sinne nach, ausgenommen der Starrsinn.
Nicht derjenige ist der älteste, der von der Wiege am weitesten entfernt ist, sondern der, welcher dem Grabe am nächsten steht.
Die Alten (die Griechen und Römer), sind die einzigen Alten, die nie alt werden.