Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Arbeit ist das Gesetz unseres Seins – das lebendige Prinzip, das Menschen und Völker vorwärts treibt.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871

Wer es nicht einsieht, dass die Welt für Nichtstuer keinen Platz hat, dass jeder seine Existenz auf Gottes Erde durch Arbeit erkaufen muss, der ist ein gewissenloser Mensch [...].

Gross, Criminalpsychologie, 1898

Träumend hat noch niemand Sieg erkämpft. Der Labetau der Tugendblume nennt sich Schweiß!

Ebers, Eine ägyptische Königstochter, 3 Bde., 1864

Wer selbst nichts zu tun hat, macht anderen die meiste Arbeit.

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Die ungetane Arbeit ist unbezahlte Schuld.

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Der Teufel fürchtet das Händerühren mehr als das Händefalten.

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Nein, laß mir das Geschäft in Ehren! Es ist ein Balsam für das Herz: Nicht töten will es und zerstören, Es glänzt nicht, fliegt nicht sonnenwärts; Doch liegt, ich darf es wohl berühren, In Staub von Akten und Papieren Gar wunderbare Zauberkraft, Zu sänftigen die Leidenschaft.

Goethe, Zu Schillers und Ifflands Andenken. Nachspiel zu den Hagestolzen, 1815. Sternberg

Leg an die Hand, so ruhet Gottes Hand auf dir.

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Ein Mensch hat gesunde Hände, ist fleißig und ehrlich, bereit zu arbeiten – und es gibt keine Arbeit für ihn: das ist Pauperismus, das ist Proletariat!

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Dem Arbeiter selbst ist […] die Arbeitsfreude genommen. Aber das höchste Glück des Mannes ist das Arbeitsglück. Wenn das aus der Welt verschwindet, dann müssen die Menschen entarten.

Wachler (Hg.), Der Denker Paul Ernst. Ein Weltbild in Sprüchen aus seinen Werken, gesammelt von Max Wachler, München 1931

Besser man nutzt sich ab, als zu verrosten.

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Laß deine Arbeit ein Gebet sein und dein Gebet eine Arbeit.

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Arbeit fürchtet einen entschlossenen Menschen.

Wyss-Vögtlin (Übers.), 700 chinesische Sprichwörter, 1965 (EA: 1942)

Wenn man etwas voran bringen will, muß man sich knapp zusammennehmen und sich wenig um das kümmern was andere tun.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, 30. März 1831. Originaltext

Menschliche Arbeit muß ehrenhaft und tadellos getan werden, ganz gleich, ob wir je Engel zu werden hoffen, oder ob wir glauben, daß wir je Mollusken waren.

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Die Arbeit ist eine harte Ernährerin, die aber tüchtige Kinder erzieht.

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Arbeit entsündigt den Geist. –

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Einfach tätig sein, wird unserem Geist so leicht, daß er sogar beim Schlafen weiterarbeitet; aber man muß ihn vorsichtig anstoßen.

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Ja, der Mensch weiß zu arbeiten […], der kleine Mensch ist eine unbesiegbare Macht, wenn er sich vornimmt zu arbeiten.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Wird dir dein Tagewerk zur Last, Bist du nicht wert, daß du es hast.

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