Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Fürchte das Leichte. Wie das Wahre nicht ohne Kopfbrechen, so wird auch das Gute nicht ohne Herzbrechen ergriffen.

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Arbeit, stetige dauernde Arbeit mit einem bestimmten Ziel, die mit Eifer, Begeisterung und Liebe getan wird – das ist das einzige, was einen Menschen vor der Schande bewahren kann, eine Null zu sein.

Marden, Wer sich viel zutraut, der wird viel leisten!, übersetzt von Dr. Max Christlieb 1911

Die Liebe spürt, daß die einzige wahre Ablenkung von ihr die Arbeit ist. Darum betrachtet sie sie als Rivalin.

Radiguet, Der Teufel im Leib (Le diable au corps), 1923

Frau Arbeit Wie heißt die schönste Frau fürwahr, Seit Männer Frauen lieben, Die oft schon Weib, schon Wittib war Und dennoch jung geblieben? Die Wange ward ihr sonnenbraun, Ihr Blick ist klug und stille, Es blüht, was ihre Augen schaun, Und Segen zeugt ihr Wille. Die Hände dieser Zaubrin sind Nicht seiden, wie bei Kranken; Doch ihre Füße so geschwind, Wie gute klare Gedanken. Sie küsst den Burschen: Ihn durchdringt Die Vollkraft jungen Lebens; Er singt am Erntetag und schwingt Die Sichel nicht vergebens. In ihrem Schoß, an ihrer Brust Ist Wachsen und ist Werden; Sie nährt in hoher Mutterlust Die Zukunft unsrer Erden. Viel Männern schuf ein Paradies Des edlen Weibes Treue, Und mancher, der es doch verließ, Verdarb in Scham und Reue. Doch wer voll Liebe sie umschloss, Für sie, tut's Not, ein Streiter, Er lebt unsterblich; denn ihr Spross Trägt seine Züge weiter. Sie hat ein sanftes Schwesterlein, Das löst ihr spät die Schuhe: Und die Frau Arbeit schlummert ein Beim Nachtgesang der Ruhe.

Oertzen, Gedichte. Stimmen des Lebens. Neue Gedichte, 1876

"Arbeiten heißt beten", so sagte einer der heiligsten Männer, und er sprach die Wahrheit. Der Mensch, der seine Arbeit als Pflichtgefühl tut, tut sie um Gottes Willen.

Kingsley, Tägliche Gedanken. Aus den Schriften Charles Kingsley's, übersetzt von Marla Baumann 1893

Der Mensch muß sich immer auch mit etwas beschäftigen, wovon er nichts versteht; ... das erst ist seine Freude!

Flaischlen, Professor Hardtmut. Charakterstudie, 1897

Die Arbeit ist die äußere Erscheinung des innern Menschenlebens; sie soll dieses innere Leben nicht nur darstellen, sie soll es auch fördern. Sie soll den Menschen stark, aber nicht roh, bedächtig, aber nicht eigensüchtig, sorgfältig, aber nicht einseitig, kleinlich und ängstlich machen; sie soll den Bedürfnissen des Lebens ihre Befriedigung verschaffen; sie soll die Reize und Annehmlichkeiten des Lebens durch die Folgen ihrer Anstrengung erhöhen.

Pestalozzi, Christoph und Else, 1782. 20. Abendstunde (Joost)

Wenn du strauchelst, weil dir die Arbeit zu schwer wird, möge die Erde tanzen, um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.

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Erzwungene Geistesarbeit ist wertlos; eine Arbeit, die dir nicht gemäß ist, hat keinen Wert.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr

An deinem Erfolg nehmen die entferntesten Bekannten teil, an deiner Arbeit kaum die treuesten Freunde.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wenn man Großes beginnt, ist schon der Wille genug.

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Wir müssen das, was von uns abhängt, so gut als möglich machen; das andere aber so gebrauchen, wie es uns von der Natur verliehen ist.

Arrian, Unterredungen Epiktets mit seinen Schülern (Epiktētou diatribai). 1, 1, 17. Übersetzt von J. M. Schultz 1801

Ganz dumm ist die Neiderei, das Streiten um Rang und Wert; jeder ist alles und jeder ist nichts.

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Die beste Vorbereitung zu einer guten Arbeit für den morgigen Tag ist, heute gute Arbeit zu leisten.

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Arbeit ist einer der besten Erzieher des Charakters.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871. Kapitel 4. Die Arbeit. Übersetzt von F. Dobbert

Arbeiten muß man, alles andere – zum Teufel damit.

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Treibe doch nur recht das Deine, Frag' nicht, was der Nachbar thut; Macht ein jeder gut das Seine, Steht es mit dem Ganzen gut.

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Das Getane zeugt für oder gegen dich.

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Durch nichts nähert sich der Mensch seinem Schöpfer so sehr, wie durch lebendige Tätigkeit.

Christ (Hg.), Aphorismen. Ein Blüthenstrauß von Lehrsätzen und Sinnsprüchen. Gesammelt von Sophie Christ, 1892

Die Ungeschickten schimpfen immer aufs Werkzeug.

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Die beste Arbeit ist das hochbezahlte Hobby.

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