Arbeit Sprüche
Sprüche über Arbeit und Beruf
1078 Sprüche in dieser Kategorie
Ehrliche Arbeit hat noch keinem Schlösser eingebracht.
Arbeit und Ruhe gehören zusammen wie Auge und Lid.
Es gibt Menschen, denen die Lust der Erde weniger Gefahr bringt, als ihre Last. Aber die Arbeit kann einen so gut um sein Heil betrügen, als der Genuss.
Mühe, Arbeit, Ernst sind die Fundamente aller bleibenden Güter. Und wer Gold gräbt, muss in die Tiefe, nicht in die Höhe.
Welche Gegend auf Erden ist nicht erfüllt durch unsere Arbeit?
Wer viele Fähige und Tüchtige gebraucht, der schafft große Werke und Ruhm auf Erden. Und man lobt dafür nicht die, die es getan, sondern man lobt ihren Herrn. Denn der Herr wußte sie zu gebrauchen.
Im Allgemeinen wird die Arbeit mehr geschätzt als der Arbeiter – und die Ausbeutung mehr verachtet als der Ausbeuter.
›Man sollte‹ protestieren! ›Man sollte‹ verlangen! ›Man sollte‹ dies – und ›man sollte‹ das! ›Man sollte‹ ganz von vorn anfangen! – Liebe Herrn, wie wär der Spaß, Ich versteh ja nichts von den Sachen, Aber – wie wär's mit selber machen?
Persönlich ist doch zugleich jedes große, jedes lebendige Menschenwerk; die Einzelkraft erst kann es vollbringen, das Wesen, das in sich selber ruht und sich betätigen muß, der Wille, der sich selber und seinem Werke vertraut.
Der Arbeitende muß sich [...] dazu erziehen, bei allem, was er tut, unmittelbar den Sinn der Sache im Auge zu haben.
Zunehmend finde ich etwas Ergreifendes und fast traurig Stimmendes in diesen armen, unbeachteten Arbeitern – den rangmäßig Niedrigsten sozusagen, den Verachtetsten.
Im Hafen erblickst du kein Segel, Keines Menschen Fußtritt am Strand; Viel tausend reinliche Vögel Hüten das einsame Land. [...] Gott segn' euch, ihr trefflichen Vögel An der fernen Guanoküst', Trotz meinem Landsmann, dem Hegel, Schafft ihr den gediegensten Mist!
Familiengemälde An allem Ort und Ende, Soll der gesegnet sein, Den Arbeit seiner Hände, Ernähret still und fein, Gott will ihm dazu geben, Ein Ehfrau tugendreich, Die einr fruchtbaren Weinreben Sich soll verhalten gleich. Recht wie junge Oehlzweige Wachsen und grünen frisch, So sollen in der Reihe, Die Kindlein um den Tisch, Gar fein und höflich stehen, In Zucht und guter Sitt, Der Vater soll sie sehen, Im dritt und vierten Glied.
Wenn sich der Glanz erneuern Der ganzen Treppe soll, fang' oben an zu scheuern!