Arbeit Sprüche
Sprüche über Arbeit und Beruf
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Die guten Eigenschaften gedeihen nur bei der Arbeit; Bei müßigem Leben wachsen die schlimmen.
Den eignen Schranken kannst du nicht entflieh'n, Sie sind das Maß der dir gewordnen Kraft. So hüte denn den Schatz, der dir verlieh'n, Auf daß durch dich er viel des Segens schafft. Zwar Stückwerk bleibt das Beste, was gelingt, Je mehr du strebst, je ferner rückt das Ziel. Oft wird's ein andrer sein, der das vollbringt, Was unvollendet deiner Hand entfiel. Du thu' das deine! ob die Saat gedeiht, Ob unbeachtet sie der Sturm verweht, Das stell' getrost anheim der künft'gen Zeit, Die in der Hut der ew'gen Gottheit steht! So wirke fort! Noch leuchtet dir der Tag! Und sei gewiß, das Tagwerk, das du thust, In fernste Zeiten klingt es leise nach, Wenn längst du selbst von deiner Arbeit ruhst.
Ehre der Arbeit – des Kopfes, der Hände, Wo sie mit Eifer sich tummelt und regt! Wo ist das Mißgeschick, das nicht verschwände, Wird sich mit freudigem Herzen geregt? Ehret die Arbeit! Sie würzet das Leben, Kräftigt den Körper und adelt den Geist; Seht, wie die Saaten sich goldig erheben, Und wie der Himmel den Regen verheißt!
... ich glaube, der Arbeitsmann wird als Sozialist geboren, und obgleich wir keine Bücher lesen, erkennen wir die Wahrheit doch an ihrem Duft – sie riecht kräftig, die Wahrheit, und immer gleich – nämlich nach dem Schweiß der Arbeit.
Es paßt sich aber nicht, daß einer auf des andern Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.
Die Funktion ist das Dasein, in Tätigkeit gedacht.
Es ist freilich leichter tadeln als hervorbringen. […] Wüßten es nur die allzeitfertigen Urteiler und die leichtfertigen Dilettanten, was es kostet, ein ordentliches Werk zu erzeugen.
Ich bin der Ansicht, dass für die meisten Menschen die Arbeit eine Bürde ist.
Der, wer weiß, was er will, hat die halbe Arbeit getan.
Aber bei all' ihrem Protegiren, Hätt' ich können vor Hunger krepiren, Wär' nicht gekommen ein braver Mann, Wacker nahm er sich meiner an. Braver Mann! er schafft mir zu essen! Will es ihm nie und nimmer vergessen! Schade, daß ich ihn nicht küssen kann! Denn ich bin selbst dieser brave Mann.
Stoßseufzer eines Proleten Ach dies ewige Gefrette Ach die ewig ekle Not! Jeden Morgen aus dem Bette: Fort nach Brot, Hund, Fort nach Brot!...
Adel vereinsamt; wer weiß es besser als ich? Arbeit verbindet.