Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Die guten Eigenschaften gedeihen nur bei der Arbeit; Bei müßigem Leben wachsen die schlimmen.

Cosel, Luftschlösser, 1882

Bleiben Sie heiter! Aufrechtgehaltene ehrliche Arbeitskraft ist auch ein Gottesdienst.

Burckhardt, J., Briefe. An Heinrich von Geymüller

Was hält uns frisch und jung? Arbeit und Erinnerung.

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Arbeit und Pflichterfüllung sind das Fundament jedes wahren inneren Glückes.

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Den eignen Schranken kannst du nicht entflieh'n, Sie sind das Maß der dir gewordnen Kraft. So hüte denn den Schatz, der dir verlieh'n, Auf daß durch dich er viel des Segens schafft. Zwar Stückwerk bleibt das Beste, was gelingt, Je mehr du strebst, je ferner rückt das Ziel. Oft wird's ein andrer sein, der das vollbringt, Was unvollendet deiner Hand entfiel. Du thu' das deine! ob die Saat gedeiht, Ob unbeachtet sie der Sturm verweht, Das stell' getrost anheim der künft'gen Zeit, Die in der Hut der ew'gen Gottheit steht! So wirke fort! Noch leuchtet dir der Tag! Und sei gewiß, das Tagwerk, das du thust, In fernste Zeiten klingt es leise nach, Wenn längst du selbst von deiner Arbeit ruhst.

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Ehre der Arbeit – des Kopfes, der Hände, Wo sie mit Eifer sich tummelt und regt! Wo ist das Mißgeschick, das nicht verschwände, Wird sich mit freudigem Herzen geregt? Ehret die Arbeit! Sie würzet das Leben, Kräftigt den Körper und adelt den Geist; Seht, wie die Saaten sich goldig erheben, Und wie der Himmel den Regen verheißt!

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Arbeite! Brauchst du's nicht der Nahrung wegen, So brauch' es als Arznei.

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Meiner Ansicht nach bin ich reich wie ein Krösus – nicht an Geld, aber reich, weil ich in meiner Arbeit etwas gefunden habe, dem ich mich mit Herz und Seele widmen kann und das mich inspiriert und meinem Leben einen Sinn gibt.

van Gogh, Briefe

... ich glaube, der Arbeitsmann wird als Sozialist geboren, und obgleich wir keine Bücher lesen, erkennen wir die Wahrheit doch an ihrem Duft – sie riecht kräftig, die Wahrheit, und immer gleich – nämlich nach dem Schweiß der Arbeit.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Es paßt sich aber nicht, daß einer auf des andern Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

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Die Vergeudung aller Vergeudungen ist die Vergeudung der Arbeit.

Ruskin, Ausgewählte Werke in vollständiger Übersetzung, 15 Bde., 1900-1906. Band 3: Der Kranz von Olivenzweigen: Vier Vorträge über Industrie und Krieg, 1901. Erster Vortrag: Arbeit

Die Funktion ist das Dasein, in Tätigkeit gedacht.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Skizziertes. Zweifelhaftes. Unvollständiges

Es würde vielleicht gar keine soziale Frage geben, wenn jede menschliche Arbeit ihren angemessenen ›Werth‹ erhielt.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Es ist freilich leichter tadeln als hervorbringen. […] Wüßten es nur die allzeitfertigen Urteiler und die leichtfertigen Dilettanten, was es kostet, ein ordentliches Werk zu erzeugen.

Schiller, F., Briefe. An Wolfgang von Goethe, 31. Mai 1799

Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

Ernst, Die Zerstörung der Ehe, 1917

Ich bin der Ansicht, dass für die meisten Menschen die Arbeit eine Bürde ist.

Gorki, Leonid Krassin, 1926

Der, wer weiß, was er will, hat die halbe Arbeit getan.

Marées, Briefe. Brieffragment an eine unbekannte Person, undatiert, wahrscheinlich 1867

Aber bei all' ihrem Protegiren, Hätt' ich können vor Hunger krepiren, Wär' nicht gekommen ein braver Mann, Wacker nahm er sich meiner an. Braver Mann! er schafft mir zu essen! Will es ihm nie und nimmer vergessen! Schade, daß ich ihn nicht küssen kann! Denn ich bin selbst dieser brave Mann.

Heine, H., Gedichte. Aus: Die Heimkehr

Stoßseufzer eines Proleten Ach dies ewige Gefrette Ach die ewig ekle Not! Jeden Morgen aus dem Bette: Fort nach Brot, Hund, Fort nach Brot!...

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Lieder eines Menschen (1892)

Adel vereinsamt; wer weiß es besser als ich? Arbeit verbindet.

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Wenn wir den Menschen wegen seiner Arbeit achten sollen, dann ist das Pferd besser als jeder Mensch.

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