Arbeit Sprüche – erfolg

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Wenn es Sinn hat, etwas zu machen, so ist auch sinnvoll, es schlecht zu machen.

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Wer seine Stellung kennt und dazu seine Kraft, Und beiden wirkt gemäß, der wirkt untadelhaft.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Strebsam Mein Sohn, hast du allhier auf Erden Dir vorgenommen, was zu werden, Sei nicht zu keck; Und denkst du, sei ein stiller Denker. Nicht leicht befördert wird der Stänker. Mit Demut salbe deinen Rücken, Voll Ehrfurcht hast du dich zu bücken, Mußt heucheln, schmeicheln, mußt dich fügen; Denn selbstverständlich nur durch Lügen Kommst du vom Fleck. Oh, tu's mit Eifer, tu's geduldig, Bedenk, was du dir selber schuldig. Das Gönnerherz wird sich erweichen, Und wohl verdient wirst du erreichen Den guten Zweck.

Busch, W., Gedichte. Zu guter Letzt, 1904

Führe deine Geschäfte, oder deine Geschäfte führen dich!

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Wirke, bilde! Ob im Leben, Ob im Zauberland des Scheins, Zwing des Stoffes Widerstreben, Sei mit deinem Schaffen eins. Freu dich, wenn es Frucht getragen! Aber köstlicher noch bleibt Jener Tropfen Unbehagen, Der zu neuem Werke treibt!

Adler, Neue Gedichte, 1899. Wirke, bilde!

Am Aktentisch Da hab ich den ganzen Tag dekretiert; Und es hätte mich fast wie so manchen verführt: Ich spürte das kleine dumme Vergnügen, Was abzumachen, was fertigzukriegen.

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Jedem Ehre, jedem Preis! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß, Der in Hütten fällt und Mühlen! Ehre jeder nassen Stirn Hinterm Pfluge! Doch auch dessen, Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

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Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, frage ich ihn, durch wessen Arbeit.

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Daher kommt es, dass wir oft auf Dinge hinarbeiten, welche, wenn endlich erlangt, uns nicht mehr angemessen sind; wie auch, dass wir mit den Vorarbeiten zu einem Werke die Jahre hinbringen, welche derweilen unvermerkt uns die Kräfte zur Ausführung desselben rauben.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Eines der sichersten Zeichen, um zu erkennen, ob man ein Werk wirklich mit einer reinen Absicht verrichtet habe, ist dies, daß man sich gar nicht beunruhige, wenn es nicht den erwünschten Erfolg hat.

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Der geschäftige Mann hat nur wenige faule Besucher, zum kochenden Topf kommen keine Fliegen.

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Es gibt keinen Arbeiter, wer auch immer es sein mag, der gleichzeitig Gutes leisten und schnell arbeiten kann.

Chaucer, Canterbury-Geschichten (The Canterbury Tales), entstanden ca. 1387-1400

Fleißig bis in die Nacht, freue ich mich selbst darüber, was für eine Menge Arbeit erledigt werden kann, wenn man dabei bleibt.

Pepys, Tagebücher. 14. Januar 1667

Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen, wofür man geschaffen ist.

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In jedem Körnchen Reis steckt ein Tropfen Schweiß.

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Der geschickteste unter den Schuhmachern hat mehr Ursache, stolz zu sein, als ein unwissender Anwalt, ein unwissender Lehrer oder ein unfähiger Arzt.

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Edlen Seelen ist Anstrengung ein Bedürfnis gleich der Nahrung.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 31. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Generosos animos labor nutrit

Wer dem Erwerb nachstrebt, vor Verschwendung wohl sich in Acht nimmt, Trägt der Verständigen Lob und ihr Gefallen davon.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 901f

Wenn man Ihre Arbeit vermehrt, können Sie dreist verlangen, daß man auch Ihren Gehalt vermehre. Nur nicht blöde!

Schopenhauer, A., Briefe. An Dr. Asher. 15. April 1860

Wer gleich tut, was er tun soll, tut es am besten.

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Solange du deine Werke verrichtest um des Himmelreichs, um Gottes oder um deiner Seligkeit willen, also von außen her, so bist du wirklich nicht auf dem Rechten. Man kann es ja wohl mit dir aushalten, doch das Beste ist das nicht.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)