Arbeit Sprüche – nachdenklich

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Gott sorgt, aber wir sollen arbeiten.

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Der Mensch soll arbeiten; aber nicht wie ein Lasttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt, und nach der notdürftigsten Erholung der erschöpften Kraft zum Tragen derselben Bürde wieder aufgestört wird. Er soll angstlos, mit Lust und mit Freudigkeit arbeiten, und Zeit übrig behalten, seinen Geist und sein Auge zum Himmel zu erheben, zu dessen Anblick er gebildet ist.

Fichte, Der geschlossene Handelsstaat, 1800. 1. Buch. Philosophie. 3. Kapitel: Über die vorausgesetzte Verteilung der Arbeitszweige im Vernunftstaate

Gespalten Holz fängt gerne Feuer.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Dieses gemeinsame Interesse veranlaßt alle, auf Verbesserung, Vereinfachung und Beschleunigung des Arbeitsprozesses zu sinnen.

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Sich im Spiegel zu beschaun, Kann den Affen nur erbaun. Wirke! nur in seinen Werken Kann der Mensch sich selbst bemerken.

Rückert, Gedichte. Pantheon, Erstdruck 1843. Fünftes Bruchstück. Zahme Xenien. Vierzeilen

Aber fürchte die Schuld, und mehr noch fürchte den Hochmut, Der wie berauschender Wein rasch dir die Sinne verwirrt.

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Buch der Betrachtung. Gnomen, 1.

Wer niemand mit seiner Sache zu belasten wagt und sie selbst führt, damit sie nur einmal geführt sei, ist anmaßend.

Kraus (Hg.), Die Fackel, 1899-1936. Nr. 261–62, X. Jahr

Arbeit, fühle ich, wird das einzige sein, was mich ruhiger machen kann.

Kleist, H., Briefe. 3. Juni 1801

Gib einem Jungen einen Groschen und tu's selber.

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Das beste, um an dein Übel nicht zu denken, ist Beschäftigung.

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Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln.

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Man sollte nie so viel zu tun haben, daß man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

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Zuviel Geschäftigkeit ist mißlich.

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Ein vernünftiger Mensch erholt sich bei einer Arbeit von der anderen.

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Nicht sinnen und sorgen, sondern bitten und arbeiten ist in allen schwierigen Verhältnissen das Richtige.

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So ist denn die stete Arbeit in Wahrheit ein Schutzengel des Gemütes: sie hält Unfrieden fern, schützt vor der mörderischen Langweile, vor tausend Reizen zum Bösen, dämpft die Leidenschaften und lenkt ihre Goliathskräfte zum Segen, statt zum Fluche.

Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Maßhalten im Ruhen ist sehr gut, aber Maßhalten in der Arbeit auch.

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Eines der sichersten Zeichen, um zu erkennen, ob man ein Werk wirklich mit einer reinen Absicht verrichtet habe, ist dies, daß man sich gar nicht beunruhige, wenn es nicht den erwünschten Erfolg hat.

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Sieben Prozent kennen keine Pause, keine Religion; sie arbeiten des Nachts und Sonntags, und sogar an Regentagen.

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In einem Warenhaus sprach ein Kunde eine Verkäuferin an, die untätig herumstand. "Ich bin noch nicht vom Essen zurück", erklärte sie ihm und ließ ihn stehen.

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Edlen Seelen ist Anstrengung ein Bedürfnis gleich der Nahrung.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 31. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Generosos animos labor nutrit