Arbeit Sprüche – nachdenklich

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Nicht der Zufall, sondern der Gedanke und die Arbeit bilden und bauen die Welt.

Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, 1860

Die Langsamkeit des Alters erleichtert die Geduld bei der Arbeit.

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Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten lässt und gibt ihm seinen Lohn nicht.

Altes Testament. Der Prophet Jeremia (#Jer 22,13)

Demut Seh' ich die Werke der Meister an, So seh' ich das, was sie getan; Betracht' ich meine Siebensachen, Seh' ich, was ich hätt' sollen machen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigrammatisch

Die rechte Hausregel im Gottesreiche: Beten, als ob man nicht arbeitete und arbeiten, als ob man nicht betete.

Tholuck, Stunden christlicher Andacht. Ein Erbauungsbuch, 1840

Jedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten.

Montesquieu, Vom Geist der Gesetze (De L'esprit des Loix), 1748

Ich bin der Ansicht, mein körperliches und geistiges Wohlbefinden allein deshalb zu erhalten, weil ich jeden Tag wenigstens vier, üblicherweise aber sogar mehr Stunden damit zubringe, in völliger Freiheit von jedweden Anforderungen der Welt durch den Wald sowie über Hügel und Felder zu streifen. Sicher wird man mich nun fragen, woran ich hierbei denke. Manchmal denke ich daran, daß die Handwerker und Krämer sich nicht allein des Vormittags, sondern auch während der Nachmittage in ihren Werkstätten und Läden befinden, davon viele zudem noch mit übereinandergeschlagenen Beinen – gerade so, als wären Beine nicht zum Stehen und Laufen, sondern zum Sitzen erschaffen worden –, und dann denke ich, man müsse diesen Leuten eine Art von Anerkennung zubilligen, weil sie ihrem Leben nicht schon vor langer Zeit ein Ende gesetzt haben.

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Wer arbeiten kann und will, dem wird auch in der Einsamkeit die Zeit nicht lang, und wer klug genug ist, Gottes Weisheit und Güte in Baum und Strauch, in Gras und Kraut zu erkennen, für den ist jede Gegend schön, und die Düne wird ihm ebensowohl zum Tempel des Herrn als der allerschönste Laubwald.

Burow, Im Wellenrauschen, 2 Bde., 1869 (posthum)

Wenn Sie glauben, sich richtig zu beurteilen, so würde ich raten, eine Tätigkeit aufzugeben, die Ihnen keine Befriedigung gewähren will.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Christian Lobe, Mitte Juli 1820

Es sind vielleicht die Vorzüge unserer Zeiten, welche ein Zurücktreten und eine gelegentliche Unterschätzung der vita contemplativa mit sich bringen. Aber eingestehen muss man es sich, dass unsere Zeit arm ist an großen Moralisten, dass Pascal, Epiktet, Seneca, Plutarch wenig noch gelesen werden, dass Arbeit und Fleiß — sonst im Gefolge der großen Göttin Gesundheit — mitunter wie eine Krankheit zu wüten scheinen.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Fünftes Hauptstück. Anzeichen höherer und niederer Kultur

Das wichtigste Bedürfniß für einen Christenmenschen (ich meine einen wirklich an Christum Gläubigen) ist (eben für sein Seelenheil), daß er etwas Rechtes zu thun bekomme.

Rothe, Stille Stunden. Aphorismen aus Richard Rothe's handschriftlichem Nachlaß, 1872. Originaltext

Putzen wollen alle den Docht, aber keiner will Öl zugießen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Nicht zu reden gilt es, sondern das Steuer zu führen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 108. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Non est loquendum sed gubernandum

Säen wir nur aus, und warten wir wie der Bauer geduldig bis zur Ernte.

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Wer in dem Bureau seine Welt sieht, der sieht leicht auch in der Welt nur ein Bureau.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Ärzte des Menschen; die Arbeit reizt den Appetit, und die Mäßigkeit verhindert die mißbräuchliche Befriedigung desselben.

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Wer nichts zu tun hat, quält seine Phantasie damit, eine Arbeit zu ersinnen, um einsame trübe Stunden auszufüllen.

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Man sollte seine Arbeit gern denen vorlesen, die genug davon verstehen, um sie zu verbessern und zu schätzen.

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Alles Thun kann nur stärken und spornen, nicht stillen.

Jean Paul, Aufsätze. Dießjähriger Nachwuchs des Philanthropistenwäldchens, entstanden Juni 1817

Wenn das, was fertig ist, nur immer auch vollendet wäre.

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Denke an faule Tage und arbeite drauf los!

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