Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

1104 Sprüche in dieser Kategorie

Lieber ein vervollkommneter Affe als ein entarteter Adam.

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Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

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Ist doch, wie ihr uns sagt, der Mensch zur Erziehung geboren; warum geht er denn meist schlechter davon, als er kam?

Knebel, Literarischer Nachlaß

O unglückselig ist, wer Menschen quält, Weil es im Unglück ihm an Freunden fehlt.

Saadi, Rosengarten (Golestan, auch Gulistan), um 1259. Übersetzt von Karl Heinrich Graf, 1846

Die Bewährung Der Demant wird nur an dem Demant hell; Der große Geist nur an dem Großen groß; Das reine Herz bewährt sich nur am Reinen.

Conz, C. P., Gedichte

Ein arglos weiser Sinn ist höchste Gottesgabe.

Aischylos, Agamemnon (Erster Teil der Orestie), 458 v. Chr

Ein Mensch, der überhaupt nicht übereinstimmend, d.h. nicht nach Grundsätzen handelt, weder nach guten, noch nach bösen, ist charakterlos, ein schwankendes Rohr, das der Wind des Zufalls hin und her bewegt.

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Wenn das Streben des Menschen sich so konzentriert hat, daß es mit Beharrlichkeit auf einen Zweck gerichtet ist, so sagt man, er besitze Charakter.

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Der mißversteht die Himmlischen, der sie Blutgierig wähnt: er dichtet ihnen nur Die eignen grausamen Begierden an.

Goethe, Iphigenie auf Tauris, 1787. 1. Akt, 3. Szene, Iphigenie zu Thoas

Nichts ist für das Auge so schön wie die Wahrheit für die Seele, und nichts ist so hässlich und abstoßend für den Verstand als die Lüge.

Locke, Ein Versuch über den menschlichen Verstand (An essay concerning human understanding), 1690

Charakter ist ein Nebenprodukt. Er wird in der großen Fabrik der täglichen Pflicht produziert.

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Schlechtigkeit ist eine von guten Menschen erfundene Fabel, die die merkwürdige Anziehungskraft der anderen erklären soll.

Wilde, Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend (Phrases and Philosophies for the Use of the Young), 1894

Alle Bestrebungen sind umsonst, sich etwas zu geben, was nicht in uns liegt – und darüber verscherzt man den Genuß dessen, was man wirklich besitzt.

Schiller, F., Briefe. An Christian Gottfried Körner, 20. August 1788

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus den Wahlverwandtschaften, 1809. Aus Ottiliens Tagebuche

Es gibt Menschen, die ihr Gleiches lieben und aufsuchen, und wieder solche, die ihr Gegenteil lieben und diesem nachgehn.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 3. Heft, 1826. Einzelnes

Du bleibe deinem Wort in jeder Lage treu! Soll dir der Gute trau'n, der Redliche dich schätzen. Nur der Verworfne hat weder Scham noch Scheu Dies eine Hauptgebot der Ehre zu verletzen.

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Besser ist es, hinkend auf dem rechten Weg zu gehen, als mit einem festen Schritt abseits.

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Ob du von Adel seist, ob nicht? ist nicht die Frage; die Frag' ist, ob du edel seist.

Gleim, J. W. L., Sinngedichte

Wofür ein Mensch empfänglich ist, das charakterisiert ihn, das prägt seine Natur.

Kent, Philosophische Gedanken zur Homöopathie. Aphorismen, Groma Verlag 2004. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Totalität des Charakters muß also bei dem Volke gefunden werden, welches fähig und würdig sein soll, den Staat der Not mit dem Staat der Freiheit zu vertauschen.

Schiller, F., Theoretische Schriften. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen, 1793-1794. 4. Brief

Unser Charakter ergibt sich aus unserem Benehmen.

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