Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Der wirkliche Nachteil der Ehe ist, daß man durch sie uneigennützig wird, – und selbstlose Menschen sind farblos. Es fehlt ihnen an Individualität!
Jedes brave eheliche Verhältnis endet mit Freundschaft.
Ich kann nicht in den Hafen der Ehe einlaufen. Ich muß mich leider mit einer Hafenrundfahrt begnügen.
Eine unglückliche Ehe! Keine schlechte Behandlung – nur jenes undefinierbare Unbehagen, jene furchtbare Frostigkeit, die alle Süße unter dem Himmel tötet. Und so fort, von Tag zu Tag, von Nacht zu Nacht, von Woche zu Woche, von Jahr zu Jahr, bis der Tod es endet!
Die Hauptsache der unglücklichen Ehen ist die Erziehung in dem Gedanken, die Ehe sei dazu bestimmt, glücklich zu machen.
Die vollkommene Ehe: Wenn die Frau immer wieder über die alten Witze ihres Mannes lacht und er nie über die neuen Hüte seiner Frau.
Die Liebe ist blind, aber die Ehe operiert sie.
Die Worte des Ehemanns wirken höchstens auf die Ehefrau, wenn er sie einer fremden vorsagt.
Mir wird alles Unveränderliche zur Schranke, und alle Schranke zur Beschränkung. Die Ehe ist eine bürgerliche, physische und in unendlich vielen Fällen auch geistige, Notwendigkeit. Der Notwendigkeit ist die Menschheit unter[ge]ordnet, jede aber ist mit Regalien verknüpft.
Das wachsende Gefühl für Moral bei Frauen macht Ehen zu einer so hoffnungslosen, einseitigen Einrichtung.
Eine Frau, die eines Mannes Liebe aufrechterhalten und ihn wiederlieben kann, hat alles getan, was die Welt von Frauen verlangt oder von ihnen verlangen sollte.
Wenn eine Frau bei der Eheschließung verspricht, Freud' und Leid mit dem Gatten zu teilen, setzt sie stillschweigend voraus, daß der Mann das Leid übernimmt.
Wo auf Erden gibt es vernünftige Ehen? Man könnte genauso gut von vernünftigen Selbstmorden sprechen.
Wenn eine Ehe glücklich sein soll, müssen beide Partner stets die Möglichkeit offen lassen, daß der andere im Recht ist – auch wenn sie nicht daran glauben.
Am glücklichsten ist eine Ehe, wenn jeder der beiden Partner überzeugt ist, am meisten von ihr zu profitieren.
Ein Gatte wollte in Plauen seine Frau einmal tüchtig verhauen. Doch sie biß ihn ins Bein; Folglich ließ er es sein. Nun hat er Respekt vor den Frauen.
Kann eine Frau nicht ein helles und glückliches Dasein schaffen, so daß es der reinlichste, angenehmste Platz wird, den der Mann als Zuflucht und Ruheplatz nach den Arbeiten und Sorgen der Welt finden kann, dann helfe Gott dem Armen; denn er ist thatsächlich heimatlos.