Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Eheleute, die sich lieben, sagen sich tausend Worte, ohne zu reden.
Die Ehe ist die verlogenste Form des Geschlechtsverkehrs; und eben deshalb hat sie das gute Gewissen auf ihrer Seite.
Denn da dies von Natur den Lebewesen gemeinsam ist, die Lust zu zeugen, liegt die erste Gemeinschaft in der Ehe selbst, die nächste in den Kindern, dann die Einheit des Hauses, die Gemeinsamkeit in allem. Das aber ist der Anfang der Stadt und gleichsam die Pflanzschule des Gemeinwesens.
Die Ehe hat vermutlich von allen Institutionen der Welt die dürftigste Propaganda; aber ihr Umsatz ist kaum zu überbieten.
Wenn zwei Länder miteinander auszukommen suchen, obwohl sie einander nicht über den Weg trauen, so spricht man von Entspannung. Bei zwei Menschen nennt man's Ehe.
Irgendetwas muss an der Ehe nicht stimmen. Würde sie sonst des Segens der Kirche bedürfen?
Mir ist keine Frau bekannt, die ein dummer Mann unglücklich gemacht hätte, und keine, die mit einem genialischen glücklich gelebt.
Was ist der Vorteil einer Ehe? Wenn die Partner aufhören, sich zu lieben, hält die Ehe sie so lange zusammen, bis sie vielleicht wieder anfangen, sich zu lieben.
Hüte dich vor einer allzu gründlichen Analyse deiner Ehe. Das wäre, als wollte man eine zarte Zimmerpflanze alle 20 Minuten ausreißen, um zu sehen, wie sich ihre Wurzeln entwickeln.
Die Ehe vereinfacht den Genuss bestimmter Freuden, leider verdoppelt sie auch die Ausgaben.
Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod, vor welchem die beiden Gatten den Himmel um seinen Segen bitten – denn sich lieben ist stets das kühnste Wagnis; der Kampf beginnt sofort, und der Sieg, das heißt die Freiheit, verbleibt dem gewandtesten.
In der Liebe verliert man den Verstand, in der Ehe sieht man erst, was man verloren hat.
Spatz und Spätzin Auf dem Dache sitzt der Spatz, Und die Spätzin sitzt daneben, Und er spricht zu seinem Schatz: "Küsse mich, mein holdes Leben! Bald nun wird der Kirschbaum blühn, Frühlingszeit ist so vergnüglich; Ach! Wie lieb' ich junges Grün Und die Erbsen ganz vorzüglich!" Spricht die Spätzin: "Teurer Mann, Denken wir der neuen Pflichten, Fangen wir noch heute an, Uns ein Nestchen einzurichten!" Spricht der Spatz: "Das Nestebaun, Eierbrüten, Junge füttern Und dem Mann den Kopf zu krauln Liegt den Weibern ob und Müttern." Spricht die Spätzin: "Du Barbar! Soll ich bei der Arbeit schwitzen, Und du willst nur immerdar Zwitschern und herumstibitzen?" Spricht der Spatz: "Ich will dir hier Mit zwei Worten kurz berichten: Für den Spatz ist das Pläsier, Für die Spätzin sind die Pflichten!"
Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Unauflöslich muß sie sein; denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.
In der Ehe gefallen die Männer den Weibern länger als umgekehrt; um nur unter viel(en) Gründen [einen] anzugeben, so verlieren die Männer in der Ehe wenig(er) an Schönheit, weil sie nur wenige hineingebracht.