Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

1017 Sprüche in dieser Kategorie

Ein Mann und ein Weib sind nur ein Leib, Pflegt man zu sagen; Doch wird es klar, daß sie ein Paar, Wenn sie sich schlagen.

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Im Leben eines Mannes gibt es zwei Perioden, in denen er eine Frau nicht versteht: die eine vor der Ehe, die andere in der Ehe.

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Das Problem in der Ehe liegt darin, daß jede Frau im Herzen eine Mutter ist, und jeder Ehemann im Herzen ein Junggeselle bleibt.

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Das Glück mancher Ehe beruht auf einer alten Weisheit: Was man nur ahnt, das weiß man noch lange nicht.

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Zu einer glücklichen Ehe gehören drei: ein Mann, eine Frau und ein Fernsehapparat.

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Wo die Frau die Hosen anhat und der Mann die Schürze trägt, da gehen die Dinge schlecht.

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Deine Frau ist kein Gebetsschal, den man eintauscht, wenn man ihn nicht mehr schön findet.

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Zeige mir eine glückliche Ehe, und ich zeige dir zwei Menschen, die sich keine Gedanken darüber machen, wer von ihnen die bessere Hälfte ist.

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Die verheiratete Frau ist eine Sklavin, die man verstehen muß auf einen Thron zu setzen.

Balzac, Die menschliche Komödie (La Comédie humaine). Physiologie du mariage, 1829 (dt. Physiologie der Ehe, 1842)

Die Ehe ist ein Abenteuer, wie in den Krieg ziehen.

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Bei Unverträglichkeit gedeiht kein Feur im Haus, Der eine bläst es an, der ander bläst es aus.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839. Originaltext

In einer rechten Ehe muß mit dem sicheren Bewußtsein verläßlichen Besitzes doch ein zartes Werben Hand in Hand gehen.

Merian (Hg.), Dein Weg. 366 Gedanken und Gedichte deutscher Denker und Dichter, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1921

Ehemänner und ihre Frauen verstehen einander aufgrund der Tatsache nicht, daß sie verschiedenen Geschlechtern angehören.

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Ich wäre lieber eine Bettlerin und allein, als eine Königin und verheiratet... Der Ehering wäre für mich ein Joch.

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Dieser Zweikampf, den man Ehe nennt.

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Zur Haushaltung gehören vier Pfennig: ein Notpfennig, ein Sparpfennig, ein Zehrpfennig und ein Ehrpfennig.

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Die Liebe war nicht geringe. Sie wurden ordentlich blaß; Sie sagten sich tausend Dinge Und wußten noch immer was. Sie mußten sich lange quälen, Doch schließlich kam's dazu, Daß sie sich konnten vermählen. Jetzt haben die Seelen Ruh. Bei eines Strumpfes Bereitung Sitzt sie im Morgenhabit; Er liest in der Kölnischen Zeitung Und teilt ihr das Nötige mit.

Busch, W., Gedichte. Kritik des Herzens, 1874

Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild, und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. Unauflöslich muß sie sein: denn sie bringt so vieles Glück, daß alles einzelne Unglück dagegen gar nicht zu rechnen ist.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. Erster Teil, Neuntes Kapitel

Gott weiß, warum er seine Priester vor der Ehe schützt.

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Mit der Ehe geht es meist wie mit dem Tode: nur wenige sind darauf vorbereitet.

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Die Ehe war zum jrößten Teile vabrühte Milch un Langeweile. Und darum wird beim happy end im Film jewöhnlich abjeblendt.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Aus: Danach, in: Die Weltbühne, 01.04.1930, Nr. 14 (Theobald Tiger), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931. Originaltext