Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

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Eine Frau ist der beste Gefährte für das Leben.

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b) Trost für den Junggesellen Alle Tage Huhn im Topf und Gans im Bett - man kriegt es satt.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Wie mans macht…, in: Die Weltbühne, 15.03.1932, Nr. 11 (Theobald Tiger)

Es geht am End, es ist kein Zweifel, Der Liebe Glut, sie geht zum Teufel. Sind wir einmal von ihr befreit, Beginnt für uns die beßre Zeit, Das Glück der kühlen Häuslichkeit. Der Mensch genießet dann die Welt, Die immer lacht fürs liebe Geld. Er speist vergnügt sein Leibgericht, Und in den Nächten wälzt er nicht Schlaflos sein Haupt, er ruhet warm In seiner treuen Gattin Arm.

Heine, H., Gedichte. Nachlese

Die schlimmsten Eheprobleme sind die, von denen man keine Ahnung hat.

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Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Bettschnüffler, in: Die Weltbühne, 11.03.1930, Nr. 11 (Ignaz Wrobel)

Von allen unseren Wissenschaften ist die von der Ehe am weitesten zurück.

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Es hälts nämlich der stärkste, wildeste Mann gegen das ewige weibliche Zürnen und Untergraben in die Länge nicht aus; um nur Ruhe und Frieden zu haben, lässet ein solcher, der vor der Ehe tausend Schwüre tat, er wollte darin seinen Willen durchsetzen, am Ende gern der Herrin ihren.

Jean Paul, Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. St. Siebenkäs im Reichsmarktflecken Kuhschnappel, kurz Siebenkäs, 3 Bde., 1796/97. Drittes Bändchen. Zehntes Kapitel

Der Mann mag das Geliebte laut begrüßen, Geschäftig für sein Wohl lebt still das Weib.

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Die Ehe ist die Prosaübersetzung eines Liebesgedichts.

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In einer guten Ehe soll niemand die Hosen anhaben.

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Da die Männer viel origineller sind, was kein Mädchen errät: so sind oft diese in der Ehe unglücklich, weil sie es nicht voraussehen und fassen.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Es sollte nicht erlaubt sein, im Zustande der Verliebtheit einen Entschluss über sein Leben zu fassen und einer heftigen Grille wegen den Charakter seiner Gesellschaft ein für allemal festzusetzen: man sollte die Schwüre der Liebenden öffentlich für ungültig erklären und ihnen die Ehe verweigern: — undzwar, weil man die Ehe unsäglich wichtiger nehmen sollte!

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Fast jeder Mann wirft seiner Frau Dinge vor, deren sie sich nicht schuldig fühlt, und umgekehrt. Aber weder wird die eine Seite mit ihren Beschuldigungen je aufhören noch die andere sich je rechtfertigen können.

Tolstoi, Tagebücher. 1897

Hastu ein Ehefrau, so ist dir erlaubt mit ehelichen Werken, aber nit zu luxurirn.

Paracelsus, Von der menschlichen Tugend (De virtute humana). Originaltext

Shaw sagte zu seiner Frau: "Die männliche Urteilskraft ist der weiblichen doch weit überlegen." "Das muss wahr sein", erwiderte Miss Shaw, "denn du hast mich geheiratet und ich dich."

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Lieber einen stürmischen Liebhaber als einen windigen Ehemann.

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Das Glück der Ehe kann nur offenbaren, Wer es gesegnet an sich selbst erfahren.

Coutelle/Bodenstedt (Hg.), Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz, hg. von Carl Coutelle und Friedrich Bodenstedt, 24. Auflage 1896 (EA: 1833)

Jetzt kommen diese endlosen Winterabende - so entsetzlich einsam, wenn du fern bist, und so furchtbar langweilig, wenn du da bist.

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Eine Frau, die dahintergelangt ist, daß ihr Gatte sie vernachlässigt, beginnt sich selbst zu vernachlässigen, oder sie schafft sich wunderbare Hüte an, die der Gatte einer andern bezahlt.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Die Weiber wollen keine Verhältnisse, als ewige.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1836

Man hüte sich vor der Ehe. Braut und Bräutigam geloben einander Liebe für immer und ewig. Das ist freilich gar nicht so schwer, hat aber auch nicht viel zu bedeuten. Versprächen sie sich jedoch Liebe und Treue nicht für immer und ewig, sondern etwa bis Ostern oder bis zum ersten Mai künftigen Jahres, so hätten ihre Worte noch Sinn, denn das kann man möglicherweise halten.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Die Wechsel-Wirtschaft. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885