Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

1017 Sprüche in dieser Kategorie

Eheleute sollten sich zueinander verhalten wie Gäste.

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In der Ehe finden wir heraus, welche Art von Mensch unser Partner eigentlich gewollt hätte.

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Es gibt Ehen, die erst nach dem Tode des einen Ehegefährten mit diesem geschlossen werden.

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Wer über den Ehegefährten bei andern klagt, der bricht die Ehe.

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Das »unbedingte Vertrauen« zeigt sich darin, dass man dem Ehegefährten sein Geheimnis gönnt.

Oeser, Ein Ehzuchtbüchlein, 1913

Ehe schützt wie eine Mutter ihr Kind. Ehe deckt den Gefährten. Ehe steht wie ein Soldat für die Ehre des Kameraden ein.

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In der Ehe ist es wichtig, dass man versteht, harmonisch zu streiten.

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Eine Frau, die sehr unglücklich verheiratet ist, leidet oft schwer, ohne bei jemand Trost zu suchen, weil sie fürchtet, ihr Ehemann möchte es erfahren, wenn sie etwas sagen oder sich beklagen würde.

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Zuerst muß ich Ihnen sagen, daß von allen meinen Werken meine Frau keine Zeile gelesen hat. Das Reich des Geistes hat kein Dasein für sie, für die Haushaltung ist sie geschaffen. Hier überhebt sie mich aller Sorgen, hier lebt und webt sie; es ist ihr Königreich. Dabei liebt sie Putz, Geselligkeit und geht gern ins Theater. Es fehlt ihr aber nicht an einer Art von Kultur, die sie in meiner Gesellschaft und besonders im Theater erlangt hat.

Goethe, J. W., Briefe. In: Goethes Ehe in Briefen. Hg. von Hans Gerhard Gräf, Frankfurt a.M. 1921

Die Ehe ist unbedingt der wichtigste Schritt des Lebens. Wehe daher allen, die bei diesem Schritt – den Schwächen und Leidenschaften ohnedem so oft irreleiten – Vernunft und Herz nicht hören! Aber hundertmal 'Wehe!' über diejenigen, die als eine bloße Konvenienz, als eine bloße Spekulation betrachten, was tiefer als alles andere in das innerste Leben eingreift und so leicht seine zartesten Fäden zerschneiden kann! Ehen, geschlossen um Geldsäcke oder Ahnen zusammen zu bringen, sind Ausgeburten der Unnatur. Menschenherzen sind keine Ware, ... die Natur hat sie zu Edlerem, zu Größerem, zu Höherem bestimmt!

Rau, Der Fluch unserer Zeit. Sitten-Roman in 2 Theilen, 1863

Folgendes sind die Stücke einer Ehe: Die natürliche Befriedigung des Geschlechtstriebs; Zeugung und Nachkommenschaft; Hausgemeinschaft und gegenseitige Treue.

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Die Liebe knüpft zwei Wesen miteinander, die Ehe schafft aus beiden eins; die Liebe stürzt ihren Freudenbecher hinunter, die Ehe schlürft ihn tropfenweise und leert ihn nur am Rand des Grabes. Die Liebe ist eine naschende Raupe, bis sie sich einspinnt in den Ehestand und dann reinere Nahrung aus Blumen saugt.

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In einer guten Ehe ernennt einer den anderen zum Beschützer seines Alleinsein.

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Ehe ist Anbetung. Nicht Anbetung des anderen.

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Die Ehe, zum mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperamente müssen verwandt, ihre Ideale dieselben sein.

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Wer in die Ehe tritt, ohne den festen Willen: nur Du!, tritt neben die Ehe.

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So wenig die Ehe zugesteht, dass man zwei Herren dient, so wenig mag sie die Überläufer.

Kierkegaard, Stadien auf dem Lebensweg (Stadier paa Livets Vei), 1845 (Pseudonym: Hilarius Buchbinder)

Den Ehegefährten, zum gesellschaftlichen Spiel, vor anderen ironisieren, – bricht die Ehe!

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Menschen, welche ihr Leben miteinander zu teilen gedenken, müssen vor allem die lauterste Wahrhaftigkeit gegeneinander sich zur Pflicht machen. Dann können kleine Äußerlichkeiten wohl für Augenblicke verstimmen, aber der innerste Kern des Bündnisses bleibt davon unberührt.

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Ehe (matrimonium), das ist die Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts zum lebenswierigen wechselseitigen Besitz ihrer Geschlechtseigenschaften.

Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

Prüfungen und Leiden sind die besten Probiersteine der Ehe. Sie bringen den wahren Charakter zum Vorschein und knüpfen oft das festeste Band. Selbst zur Quelle des reinsten Glücks können sie werden.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871