Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

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Das ist eben der Vorzug des germanischen Charakters unter allen übrigen, daß er seine Befriedigung in der eigenen Anerkennung des eigenen Wertes findet und kein Bedürfnis nach Vorrecht, nach Herrschaft hat, daß er sich selbst lebt.

Bismarck, Reden. Zu deutschen Studenten in Friedrichsruh, 1. April 1895

Kluge Frauen satteln das Steckenpferd ihres Mannes.

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Es ist meine Erfahrung, daß die Ehe nicht glücklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, daß es eine Schwesterseele gäbe.

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Ehevermittlung: "Ich habe lieber Frauen mit gutem Haus als Frauen aus gutem Haus."

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Der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss, zu dem sich ein Teil dem anderen hingibt. In diesem Akt macht sich ein Mensch selbst zur Sache, welches dem Rechte der Menschheit an seiner eigenen Person widerstreitet.

Kant, Die Metaphysik der Sitten, 1797. Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre

Manche Frau versteht ihren Mann so gründlich zu verdrängen und im eigenen Hause zu begraben, daß draußen in der Welt kein Mensch von ihm spricht: Lebt er noch? Lebt er nicht mehr? Man weiß es nicht.

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Das Weib sucht bei dem Manne, den es liebt, Schutz. Selbst wenn es keinen Schutz bräuchte, würde es solchen suchen, würde sich lieber absichtlich schwächer machen, als daß es der süßen Gabe entbehrte.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Frauen bewundern die kühnen Eroberer, aber sie heiraten die zähen Belagerer.

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Was die Geliebte uns lieber macht, ist die Ausschweifung mit anderen Frauen.

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Der ideale Gatte ist der Mann, von dem andere Frauen ihren Männern immer erzählen.

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In der Ehe gibt es kein Mittelding. Wer die Frau nicht stark und mächtig umfängt, wird von ihr weder geachtet noch geliebt. Er langweilt sie, und Langeweile ist bei ihr nicht weit vom Haß.

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Eine Ehe, in der Kinder nicht gewünscht oder nicht vermißt werden, ist ein Konkubinat eines männlichen und weiblichen Junggesellen.

Spengler, Gedanken, hg. von Hildegard Kornhardt, München 1941

Auch die Ehe hat ihre Epochen, da die alte Liebe zu neuem Leben erwacht. Was bisher etwas Gewohntes war, wird mit einem Mal etwas Ungewöhnliches wie die Sünde.

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Es ist der höchste Schatz auf Erden eine liebe Hausfrau.

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Wer eine Frau hat, besitzt einen Meister.

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Der Mann, der gibt – das Weib, das nimmt: Hat der Herrgott so bestimmt.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2006

Ein liebendes Weib ist in hohem Maße das Geschöpf des Geliebten, und je bedeutender der Geliebte ist, in desto höherem Maße ist sie das: ist es doch die höchste Seligkeit des Mannes, sich selbst in der Geliebten wiederzufinden.

Ernst, Erdachte Gespräche, 1921

Nicht wie die Ritter, welche mit goldenen Sporen einherstolzieren, die von den Kaisern mit Gunst und Torheit zu Rittern geschlagen sind. Die echten Ritter sind vom harten Geschick geschlagen und geprägt, ihr Sporn ist die Treue und ihr Schwert ist der Glauben an das ewige Bestehen der Geschlechter und, daß dieselbe Herrlichkeit aus dem Stamme immerdar wiedergeboren werde.

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Ehe heißt Ordnung; sie ist der älteste und schönste Orden, den der Schöpfer selbst, im Paradiese, (ehe Sünde und Ungemach da war), gestiftet und mit seinem Segen beehrt hat.

Herder, J. G., Predigten. Über die Heiligkeit und Bedeutung der Ehe. Logen-Rede, am Silvesterabend 1801 gehalten von Fr. Ludw. Schröder nach einer von Herder gelieferten Vorlage

In der Ehe ist es schädlich, wenn man, wegen Zank, sich seine Liebe, die man doch hat, zu äußern schämt, wie gegen Eltern.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

Die Lieb is a Spagat der die Herzen, der Ehstand ein Strick, der die Händ zusammenbindt.

Nestroy, Die beiden Nachtwandler oder Das Notwendige und das Überflüssige, 1836