Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Es war ein großer Mann des Altertums, der das Weib ein Ungeheuer der Natur nannte und doch – heiratete.
Oft gehört nichts dazu, den Ehemann zu stillen, der 100 Fehler vorwirft, als sie alle rein-denkend zuzugestehen.
Die Frau ist es, die den Mann an ihrer Hand emporführt und er folgt im Vertrauen auf ihre Güte und Reinheit, ahnend, daß in ihrem Wesen das Göttliche näher ist. Die Frau hinwieder geleitet ihn im Glauben an die Kraft seines Geistes und Macht seines Willens. – So gibt die Frau zurück, was der Mann ihr gab und er gibt, was er aus ihr geschöpft. Aus diesem gegenseitigen Geben und Nehmen, aus diesem Glauben und Vertrauen ist allezeit das Höchste und Schönste hervorgeblüht, was wir Menschen unser eigen nennen.
Zu einer glücklichen Ehe gehört zweierlei: Von beiden Seiten wirkliche Liebe und auf beiden Seiten ein wahrhaft vornehmer Charakter. Auf dieser Basis lassen sich alle Meinungsverschiedenheiten überwinden.
Du sollst keine Ehe schließen, die gebrochen werden muß.
Ehen werden im Namen des Himmels geschlossen und der Teufel freut sich nicht selten darüber.
Es soll bloß keiner sagen, Ehen würden im Himmel geschlossen. Die Götter würden so eine große Ungerechtigkeit nicht begehen.
Ich halte die Ehe für den schönsten und sichersten Zustand, den es auf der Welt gibt.
Wenn aber der Staat gar die mißglückten Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.
Hat versalzen dir die Suppe Deine Frau, bezähm die Wut, Sag ihr lächelnd: »Süße Puppe, Alles, was du kochst, ist gut.«
Ehebrief Nun zeigt ein Brief, daß ich zu lange Nicht sonderlich zu dir gewesen bin. Ich nahm das Gute als Gewohntes hin. Und ich vergaß, was ich verlange. Verzeihe mir. – Ich weiß, daß fromme Gedanken rauh gebettet werden müssen. Ich danke jetzt. – Wenn ich nach Hause komme, Will ich dich so wie vor zehn Jahren küssen.
Was? Sieben Sakramente zählen Die Herren Theologen? Ei! Für Leute, welche niemals fehlen, Heißt das doch gröblich sich verzählen! Sind Buß' und Eh' nicht einerlei?
Die Ehe ist ein Vertrag; nur der erste Anfang ist frei, der Fortbestand wird durch Zwang und Gewalt durchgesetzt.
Mein Weib, begreifst du der Ehe Sinn? Wir sind einander verschrieben, Um uns zu üben - worin? Im Lieben! Mein Weib, und wer es gut bestand, Was darf er pflücken? Liebend darf er das ganze Land Beglücken.
Bei dem ehrbaren Geschäft der Ehe ist der Geschlechtstrieb in der Regel nicht so munter; da ist er trüber und stumpfer.
Die Hälfte Zu seinem Weibe sagt Opim: "Komm, schönste Hälfte du!" Sehr recht! Denn halb gehört sie ihm, Halb seinem Nachbar zu.
Oberherrschaft Ein Hausherr fiel betrunken in die Flamme. Die Magd rief Hilfe. - Daß dich Gott verdamme, Sprach die erboste Frau. Sei plötzlich still! Mein Mann, als Herr, kann liegen, wo er will.