Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Findet sich Unkraut im Acker unsres Herzens, so wollen wir gegenseitig bemüht sein, ihn so zu bestellen, daß sein Same nicht aufgehn kann [...] und wenn mich Deine kleinen Disteln auch mitunter in den Finger stechen sollten, kehr Dich daran nicht und verbirg sie mir nicht. Du wirst an meinen großen Dornen auch nicht immer Freude erleben, so große, daß ich sie nicht verstecken kann, und wir müssen gemeinschaftlich daran reißen, wenn auch die Hände bluten.
Die meisten Ehen werden geschlossen, wie nur Liebschaften angeknüpft werden dürften.
Die goldene Regel in der Ehe sei: ertrage und schone! Gleich der Regierung, besteht die Ehe aus einer Reihe von Vergleichen. Man muß geben und nehmen, sich enthalten und zügeln, ertragen und geduldig sein. Die sanfte Antwort verscheucht den Zorn! ist auch in der Ehe ein goldener Schatz.
Viele kurze Torheiten – das heißt bei euch Liebe. Und eure Ehe macht vielen kurzen Torheiten ein Ende, als eine lange Dummheit.
Mißtraue einem, der an deinem häuslichen Glück zu zweifeln scheint.
Die meisten glücklichen Ehen werden seufzend geschlossen; die meisten unglücklichen im Rausche des Entzückens.
So wie es aussieht, beschränkt die Ehe den Menschen auf das Niveau, welches zu ihm paßt.
Man lebt in einer Ehe nicht immer in Gütergemeinschaft, aber man lebt immer in Gemeinschaft der Ehre!
Das Wohlanständige des Beisammenlebens, die manchen kleinen Rücksichten des Schicklichen, das stete Beobachten der Form sind wesentliche Bedingungen im Eheleben.
Der Hausorden Dem Verdienste seine Kronen! Also denket mancher Mann, und er will sich selbst belohnen, und kein anderer denkt daran. Und wie große Potentaten heckt er einen Orden aus zur Belohnung seiner Taten nur für sich und für sein Haus. Und er teilet dann in Klassen diesen Orden seiner Wahl, und er will damit umfassen der Verdienste große Zahl. Ehekreuz, das ist die erste, Hauskreuz muß die zweite sein, und dann kommt die schönst' und hehrste, Totenkreuz noch hinterdrein. Seit die Orden sind geworden jedem Stand ein Liebespfand, nun, so hascht man auch nach Orden in dem Heil'gen Ehestand. Wenn dich drum der Staat nicht ehrt werde gleich ein Ehemann, und dir wird ein Kreuz beschert, daß du denkst zeitlebens dran.
Mein Herz brach fast bei dem grausamen Gedanken, daß unsere Ehe auf dem kalten, harten Wort Pflicht basiert.
Fast alle Ehen sind nur Konkubinate, Ehen an der linken Hand, oder vielmehr provisorische Versuche, und entfernte Annäherungen zu einer wirklichen Ehe, deren eigentliches Wesen, nicht nach den Paradoxen dieses oder jenes Systems, sondern nach allen geistlichen und weltlichen Rechten darin besteht, daß mehre Personen nur eine werden sollen.
Nenne dich nicht einsam Nenne dich nicht einsam! Nein, du bist es nicht, Da uns ja gemeinsam Leid und Lieb verpflicht! Daß in Purpurscheinen Blüh' dein welker Kranz, Leiht mein Herz dir seinen Abendsonnenglanz.
Die Ehe ist, nach Plato, ein Wiederfinden; das mag wahr sein, aber der redliche Finder wird selten belohnt.
Gerade dies intime Beisammenleben von Mann und Weib kann Himmel und Hölle sein. Es ist entscheidender, einflußvoller, anfeuernder oder lähmender als irgendeine andere menschliche Beziehung.
Es scheint die Sonne nicht an allen Tagen, Wohl mancher ist in Nebel tief gehüllt; Nicht alle Blüten sieht man Früchte tragen, Viel heiße Wünsche bleiben unerfüllt; Es kann das arme Leben Ein dauernd Glück nicht geben: Doch wo zwei Herzen füreinander schlagen, Da werden leichter sie das Leid der Erde tragen.
Ein verziehener Fehler bleibe ein vergessener! Aber in der Ehe stehen tausend begrabne Sünden, welche abgebüßt und abgeküßt worden, wieder lebendig auf.
O wie unendlich erhebend ist es, ein unter Freuden und Sorgen, Kindern und Schmerzen alt gewordenes Ehepaar zu sehen, aus dessen Augen noch die volle Rose der Jugendliebe schaut, um dessen welke Lippen noch das selige Lächeln des Hochzeitstages spielt!