Ehe Sprüche
Sprüche über Ehe
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Die Ehe ist Himmel und Hölle.
Es ist ein großes Ding, immer zu Zwei(e)n sein!
Wie oft fehlt der Wille, die Ehegemeinschaft gut und groß zu gestalten. Nicht an der Ehe liegt die Schuld, nicht an der Form; auch da, wie stets, an uns: wenn wir nicht stark und rein und duldsam genug sind, nicht recht zu lieben wissen. Unser ist die Schuld auch, wenn wir vergessen, daß ein Unterschied ist, ob sich zwei haben wollen oder ob zwei eine Ehe führen wollen.
Bevor du freist, bedenk das eine: Ein Ehepaar hat meist vier Beine, Und außerdem zwei Köpfe immer, Und das ist schlimmer.
Mein Herz in mir Teil ich mit dir Brech ich's von dir, Rächs Gott an mir, Vergeß ich dein, Vergeß Gott mein, Dies soll für uns beide Verbündnis sein.
Im Ehestand lernt man nie aus.
Gezwungene Ehe tut selten gut und ist im Herzen höllische Glut.
Es geht in der Ehe nicht allezeit schnurleicht zu.
Weißt, wo es keinen Herrn und keinen Diener gibt? Wo eins dem andern dient, weil eins das andre liebt.
Der erste Eindruck Die Liebe ist, was man empfindet, Solang' man sich nicht eh'lich bindet, Denn wird die Liebe erst zur Pflicht, So ist sie keine Liebe nicht! Wie oft hab' ich nicht schon geschrieben, Man kann nur ohne Fesseln lieben, Doch trotzdem gibt es selbst noch heute Zur Eh' geneigte Liebesleute. Da dichtet man durch ganze Nächte, Weil man die Leute retten möchte, Schreibt sich am Geist und Finger Schwielen, Es hört nicht einer von den vielen. So hatte es in stiller Nacht Auf sie 'nen Eindruck jüngst gemacht; Na, so 'was kommt zuweilen vor, Sie hieß Babette, er Theodor. Nun ist solch' Eindruck je nach Lage, Das steht wohl außer jeder Frage, In vielen Fällen Grund zur Ehe, Trotzdem ich ihr entgegenstehe. So war es auch in diesem Falle, – die Dummen werden ja nie alle – Er nahm sie dieses Eindrucks wegen, Und ihre Tante gab den Segen. Der Onkel sprach beim Hochzeitsfeste, Der erste Eindruck sei der beste, Womit er sich jedoch blamierte, Denn jener Eindruck war der vierte. Zu Ende ging die Hochzeitsfeier, Angeblich reißt danach der Schleier, Doch eingeweihte Kreise wissen, Meist ist er vorher schon gerissen. Dann macht man eine Hochzeitsreise Und sucht auch noch auf and're Weise, Durch das, was uns die Freunde schenken, Den Katzenjammer abzulenken. So kamen sich fast glücklich vor, Zunächst Babette und Theodor. Doch täglich ward die Freude kleener, Und beide dachten: Schön ist schöner! Babette fühlt' sich unverstanden, Und Theo war meist nicht vorhanden, Und täglich kam er heim erst morgen Und tausend and're Ehesorgen, Die teils der Gattin, teils dem Gatten Den Liebes-Himmel tief beschatten. Der Eindruck war schon arg verblaßt, Die Liebe Pflicht und deshalb Last, Ich hatte wieder einmal recht, Die Ehe paßt zur Liebe schlecht. Und kann ich bei den Ehegründen Den Eindruck auch verzeihlich finden, Ich bleib' dabei, wird Liebe Pflicht, Dann ist es keine Liebe nicht.
Die Ehe ist, abgesehen vom Tode und in der Zeit bis zum Tode, das wichtigste und unwiderruflichste Ereignis.
Haben alle Ehen ihre Honigmonde?
Die Ehe ist nun einmal eine Menschenfresserei: Esse ich Dich nicht auf, dann issest Du mich.
Die Frau Ein reiches Weib schafft dir Bequemlichkeit; Ein kluges Weib vertreibt die lange Zeit, Ein Weib von hohem Rang und vielen Ahnen Kann uns den Weg zum Ehrentempel bahnen; Die Vorteil', ich gesteh's, sind Vorteil' in der Tat, Doch lange nicht so groß, als wenn man keines hat.
Es ist doch eine ausgezeichnete Erfindung, die Ehe, alles hat man innerhalb seiner vier Wände, Schlafstelle, Kneipe, Restaurant – alles!
Es geht nicht an auf die Dauer, sich gegen den Wind zu steifen, sag' ich Dir.
Es ist keine schöne Sache, verheiratet zu sein, wenn man auf Schritt und Tritt auf seiner Hut sein muss.
Die Ehe ist nicht wie heißer Reis, den man ausspucken kann, wenn er einem den Mund verbrennt.
Man macht dadurch dem Ehestand ein sehr schlechtes Kompliment, daß man nur immer die verstorbenen Männer, die ihn schon überstanden haben, ›die Seligen‹ heißt.