Ehe Sprüche – hochzeit
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Die Ehe ist für manch eine ein trauriges Erwachen. – Weil das Einschlafen so traurig ist.
Wer über seine Ehe schwatzt, hat sie auch schon gebrochen.
In einer vornehmen Ehe soll man nicht alles sagen müssen, aber man soll sich alles sagen können.
Eine Ehe sollte nur alsdann für unauflöslich gehalten werden, wenn entweder beide Teile oder wenigstens der eine Teil zum drittenmal verheiratet wäre.
Sie schwören, daß nur der Tod sie trennen wird. Doch meistens trennt sie das Leben.
Manche Männer wären gerne verheiratet, nur nicht 24 Stunden täglich.
Der Mann: Einziger Vertreter seines Geschlechts, der sein Weib schlägt.
Das Wörtchen ›Ehe‹ hat nur drei Buchstaben, und doch hat mancher sein ganzes Leben dran zu buchstabieren.
Die Ehe, eine Institution, auf der heutzutage die Gesellschaft beruht, gibt uns allein ihre Last zu spüren: für den Mann die Freiheit, für die Frau die Pflichten.
Dieweil mein schwächrer Geist, vom Irdischen durchtränkt, Sich auf das traute Glück des Ehestands beschränkt.
Die Ehe zwischen einem Manne und einem Weibe ist die edelste Gestalt der Liebe [...].
Ehe ist keine Erwerbsgemeinschaft. Ehe ist ein Daheimsein im Guten, Adeligen, Noblen, im Schönen, in der Erlösung von der Knechtschaft des Kleinlichen, der Selbstsucht und der Ungüte.
Das wahre Eheglück schlägt in der Regel erst dann aus, wenn die ersten Rosen verblüht sind.
Die Ehe ist eine Blutsbrüderschaft und mehr, sie ist eine heilige Handlung. Sie ist so zart und so zerbrechlich, daß ein voreiliges Wort – ja, man nennt es Scherz – sie fürs ganze Leben töten kann.
Für zwei Liebende, die nur ihrer Liebe leben und alles an Erdenlast daraus verbannen, kann jedes Zusammensein ein Feiertag sein, für zwei Eheleute gibt es aber mindestens sechs Wochentage.
Ehrfurcht und Geringschätzung des ehelichen Bundes entscheiden über die Sittlichkeit der Völker.
Alles Glück der Ehe besteht im gegenseitigen Vertrauen und Entgegenkommen. Die törichte Liebe vergeht bald, aber man muß einander achten und dienen.
Von allen Gütern ist das beste, ein edles Weib zu haben.
Der Mann ist das Haupt, das Weib die Krone.
Die glückliche Ehe Gedankt seis dir, Gott der Ehen! Was ich gewünscht, hab ich gesehen: Ein grenzenlos beglücktes Paar; Ein Paar, das ohne Gram und Reue, Bei gleicher Lieb und gleicher Treue Durch deine Bande selig war. Ein Wille lenkte hier zwei Seelen. Was sie gewählt, pflegt er zu wählen, Was er verwarf, verwarf auch sie. Ein Fall, wo andre sich betrübten, Stört ihre Ruhe nie. Sie liebten Und fühlten nicht des Lebens Müh. Da ihn kein Eigensinn verführte, Und sie kein eitler Stolz regierte: So herrschte weder sie noch er. Sie herrschten, aber bloß mit Bitten; Sie stritten; aber wenn sie stritten, Kam bloß ihr Streit aus Eintracht her. Der letzte Tag in ihrem Bunde, Der letzte Kuß von ihrem Munde Nahm wie der erste sie noch ein. Sie starben. Wann? Wie kannst du fragen? Acht Tage nach den Hochzeitstagen; Sonst würde dies ein Märchen sein.
Der Ruhm des Mannes ist des Weibes höchster Reiz, Die Ehre seines Weibs des Mannes höchster Geiz.