Ehe Sprüche – hochzeit

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Mit seiner Braut möchte man bis ans Ende der Welt gehen. Hat man sie geheiratet, bedauert man, daß die Welt kein Ende hat.

Weber, Durch die Lupe, 1907

Die Ehe bindet Mann und Weib mit Götterband Und gilt, bewacht vom Rechte, mehr als Eidesschwur.

Aischylos, Die Eumeniden (Dritter Teil der Orestie), 458 v. Chr

Dass seine Frau ihn liebt – das weiß mancher Mann viel genauer als seine Frau.

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Heiraten ist leichter als verheiratet sein.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Die Ehe ist nur zu oft die Scheidung zweier Herzen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Der erste Kuss, Der erste Verdruss Wie brennen die zwei! Und – 's bleibt nicht dabei!

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Ein Ehevermittler sagte: „Sobald die Mitgiftfrage erledigt ist, werden die Ehen im Himmel geschlossen.“

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Dass das eheliche Leben viele angenehme Seiten hat – wer wird es leugnen? – Höchstens ein Verheirateter!

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Gatten, die sich vertragen wollen, Lernen's von uns beiden! Wenn sich zweie lieben sollen, Braucht man sie nur zu scheiden.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Walpurgisnachtstraum, Oberon

Oh, die ergebenen Frauen zu sehen, wie sie müde mit ihren Gatten gehen – und zu denken, daß sie vor kurzen Jahren starke, hochfordernde Mädchen waren, die nun alles vergaßen und alles verrieten und nicht mehr wünschen und kaum noch bieten – Und zu denken, daß du in nächster Frist auch eine von den Gelebten bist – – Und warst wie ein blühender Sang der Liebe – Oh, daß doch eine das Flammenlied bliebe!

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Ohne gewisse Schwankungen macht der Besitz einer geliebten Frau nicht glücklich, ja er wird sogar unhaltbar.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

So ist der Begriff der Heiligkeit der Ehe eine solche Kulturerrungenschaft des Christentums und von unschätzbarem Werte, obgleich die Ehe eigentlich unnatürlich ist.

Goethe, J. W., Briefe. An Kanzler Friedrich von Müller, 7. April 1830

In Frankreich sind die Männer, die ihre Frau verloren haben, traurig, die Witwen dagegen froh und zufrieden. Die Frauen haben sogar ein Sprichwort für diesen glückseligen Zustand. Also bedeutet die Ehe nicht für jeden dasselbe.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Was Ehen trennt. Durch Frauenklatschsucht, Männerzorn- und -flüche Ging Eheglück schon oftmals in die Brüche.

Pesendorfer, Mein Spruchbüchlein, 1913

Gestatten Sie mir die indiskrete Frage: „Seit wann sind Sie verheiratet? Und seit wann möchten Sie wieder ledig sein?“

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Eheliches: Mancher Mann hat seinen Wunsch noch gar nicht ausgesprochen – und seine Frau ist schon dagegen.

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Eine Frau hat nichts zu sagen, wenn man ihr alles verschwenderisch gegeben hat.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829. Die Wohnung

Glücklich der Mann, der seiner Frau alles sagen kann.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Im Allgemeinen verraten die verheirateten Leute die Kälte ihrer Gefühle mit derselben Naivität, womit sie ihre Liebe zur Schau trugen.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Im Augenblick, wo in deiner Ehe der Kampf zwischen der Tugend und der Inkonsequenz beginnt, läuft die ganze Frage darauf hinaus, dass deine Frau fortwährend unwillkürliche Vergleiche zwischen dir und einem Liebhaber anstellt.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829. Persönliche Mittel

In der Ehe geht der Augenblick, da zwei Herzen einander verstehen können, so schnell vorüber wie ein Blitz; und ist er einmal vorüber, so kehrt er niemals zurück.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829