Ehe Sprüche – hochzeit
937 Sprüche gefunden
Mit seiner Braut möchte man bis ans Ende der Welt gehen. Hat man sie geheiratet, bedauert man, daß die Welt kein Ende hat.
Die Ehe bindet Mann und Weib mit Götterband Und gilt, bewacht vom Rechte, mehr als Eidesschwur.
Dass seine Frau ihn liebt – das weiß mancher Mann viel genauer als seine Frau.
Heiraten ist leichter als verheiratet sein.
Die Ehe ist nur zu oft die Scheidung zweier Herzen.
Der erste Kuss, Der erste Verdruss Wie brennen die zwei! Und – 's bleibt nicht dabei!
Ein Ehevermittler sagte: „Sobald die Mitgiftfrage erledigt ist, werden die Ehen im Himmel geschlossen.“
Dass das eheliche Leben viele angenehme Seiten hat – wer wird es leugnen? – Höchstens ein Verheirateter!
Gatten, die sich vertragen wollen, Lernen's von uns beiden! Wenn sich zweie lieben sollen, Braucht man sie nur zu scheiden.
Oh, die ergebenen Frauen zu sehen, wie sie müde mit ihren Gatten gehen – und zu denken, daß sie vor kurzen Jahren starke, hochfordernde Mädchen waren, die nun alles vergaßen und alles verrieten und nicht mehr wünschen und kaum noch bieten – Und zu denken, daß du in nächster Frist auch eine von den Gelebten bist – – Und warst wie ein blühender Sang der Liebe – Oh, daß doch eine das Flammenlied bliebe!
Ohne gewisse Schwankungen macht der Besitz einer geliebten Frau nicht glücklich, ja er wird sogar unhaltbar.
So ist der Begriff der Heiligkeit der Ehe eine solche Kulturerrungenschaft des Christentums und von unschätzbarem Werte, obgleich die Ehe eigentlich unnatürlich ist.
In Frankreich sind die Männer, die ihre Frau verloren haben, traurig, die Witwen dagegen froh und zufrieden. Die Frauen haben sogar ein Sprichwort für diesen glückseligen Zustand. Also bedeutet die Ehe nicht für jeden dasselbe.
Was Ehen trennt. Durch Frauenklatschsucht, Männerzorn- und -flüche Ging Eheglück schon oftmals in die Brüche.
Gestatten Sie mir die indiskrete Frage: „Seit wann sind Sie verheiratet? Und seit wann möchten Sie wieder ledig sein?“
Eheliches: Mancher Mann hat seinen Wunsch noch gar nicht ausgesprochen – und seine Frau ist schon dagegen.
Eine Frau hat nichts zu sagen, wenn man ihr alles verschwenderisch gegeben hat.
Glücklich der Mann, der seiner Frau alles sagen kann.
Im Allgemeinen verraten die verheirateten Leute die Kälte ihrer Gefühle mit derselben Naivität, womit sie ihre Liebe zur Schau trugen.
Im Augenblick, wo in deiner Ehe der Kampf zwischen der Tugend und der Inkonsequenz beginnt, läuft die ganze Frage darauf hinaus, dass deine Frau fortwährend unwillkürliche Vergleiche zwischen dir und einem Liebhaber anstellt.
In der Ehe geht der Augenblick, da zwei Herzen einander verstehen können, so schnell vorüber wie ein Blitz; und ist er einmal vorüber, so kehrt er niemals zurück.