Freundschaft Sprüche

Sprüche über Freundschaft und Zusammenhalt

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Wer gescheit ist, sollte also, statt sich zu verheiraten und Kinder in die Welt zu setzen, die einen ja sowieso verlassen werden, einen guten und aufrechten Freund suchen und mit ihm zusammen in einer Art Seelengemeinschaft, wie sie unter Männern möglich ist, alt werden.

Maupassant, Das Holzscheit (La Bûche), 1882

Wenn sich einmal zwei Fremde streiten, So hat's just nicht viel zu bedeuten; Weil Kein's des Ander'n Schwächen kennt, Ficht auch wohl keiner excellent. Jedoch wenn sich nur zwei Freunde fassen, So gibt's ein unversöhnlich Hassen: Denn Jeder weiß des Ander'n Fehle, Und trifft ihn tödlich in die Seele.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der falsche Freund – ist der wahre Feind.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Freundschaft, die von Schmeicheleien lebt, stirbt an der ersten Wahrheit.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Alles sinkt im Strom der Zeiten; Nur der Freundschaft Blume blühet Unzerstörbar auf den Wellen, Und wie schön jenseit des Stromes!

Herder, J. G., Gedichte. Grabschriften

Achtung, Liebe, Vertrauen, Grundzüge im Dasein der Freundschaft; Treue, Weisheit und Muth und Geduld und Liebe – sind Freundschaft!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Möchten meine Thaten sein wie meine Worte, – und meine Worte wie mein Herz! —

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Treue Freunde zu gewinnen – Leider ziemlich schwer! Treue Freunde zu behalten – Leider noch weit mehr! Niemanden zum Feinde haben – Wirklich großes Glück! Feinde sich zu Freunden machen – Bravo! Meisterstück!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ein guter Feind ist mein Freund, ein schlimmer Freund ist mein Feind.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wer nicht bemerkt, daß man ihn mißbraucht, wird ›Freund‹ genannt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Mit den Menschen geht mir es schon besser, man muß sie nur mit dem Krämergewicht, keineswegs mit der Goldwaage wiegen, wie es leider sogar oft Freunde untereinander aus hypochondrischer Grille und seltsamer Anforderung zu tun pflegen.

Goethe, Italienische Reise, 1786-88, auf der Grundlage der Reisetagebücher überarbeitet 1813-17. Neapel, 17. März 1787

Mit den Feinden wird man fertig, aber die Freunde! Sie tragen alle Scheuklappen und sehn nur einen Fleck von der Welt.

Bismarck, O., Briefe. An seine Gattin, am 5. August 1866

Des Freundes Schlag ist besser als des Feindes Kuss.

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Zwischen zwei sehr Befreundeten bestand jahrelang ein Mißverständnis …. Eines Tages endlich klärte es sich auf …. Und von da an war's aus mit der Freundschaft!

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Unendlich ist die Welt und dennoch verschwindet ihre Unendlichkeit gegenüber dem Gehalt eines Kleinsten, wie es ein edler Mensch ist, über dessen Gewinn oder Verlust wir alle Sterne vergessen.

Pauly, Aphorismen, 1905

Der Vernünftige hat wenige Freunde, aber der Unvernünftige kann keine haben. Der Letztere hat indessen das Glück, sich besser über den Mangel derselben zu täuschen.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Freundschaft! ... Das Wort ist da, wie für so viele metaphysische Begriffe.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Wer an jeder Schüssel sich isset satt, Dem hapert's an Gaumen und Kehle. Wer gar zu viele Freunde hat, Ist kein Gourmand der Seele.

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Der Freundschaft Hafen trügt nur allzu oft.

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr. Ajax

So schreibet unserer Freundschaft Nur gleich den Abschiedbrief!

Lessing, Nathan der Weise, 1779; uraufgeführt 1783

Lege einen Graben zwischen dich und die Welt mit einer Zugbrücke für deine Freunde.

Pauly, Aphorismen, 1905