Gedanken Sprüche

Nachdenkliche Sprüche und Gedanken

493 Sprüche in dieser Kategorie

Dem einen kommt's in Strömen, dem andern wills nicht tropfen.

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Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.

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Die Philosophie und die Rechtswissenschaft gerät nicht in Verfall durch den Mangel an Worterklärern, wohl aber durch den Mangel an solchen, welche Gedanken gründlich zu erfassen mögen.

Bruno, Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen (De la causa, principio e uno), 1584

Große Gedanken entspringen weniger einem großen Verstand als einem großen Gefühl.

Dostojewski, Der ewige Gatte (Вечный муж, Večnyj muž), 1870

Suche beständig in großen Gedanken zu leben und das Kleinliche zu verachten; das führt, im allgemeinen gesprochen, am leichtesten über die vielen Beschwerden und Kümmernisse des Alltags hinweg.

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Hab' einen guten Gedanken, man borgt dir zwanzig.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Alle Gedanken einer Schildkröte sind Schildkröten…

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Aphorismen: Wenn der blitzartig rasche Gedanke richtig ist, bedarf er keiner historischen Entwicklung. Und wenn er unrichtig ist, kann ihn eine langsame, naturgemäße, historische Entwicklung auch nicht verbessern!

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Ein Gedanke ist nur dann echtbürtig, wenn man die Empfindung hat, als ertappe man sich bei einem Plagiat an sich selbst.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. IV. Vom Künstler

Ich habe bemerkt, daß ich den Gedanken für wahr halte, der für mich fruchtbar ist, sich an mein übriges Denken anschließt und zugleich mich fördert.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 31. Dezember 1928

Pflege gute Gedanken und sie werden reifen zu guten Werken.

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Ein Zimmer voller Bilder ist ein Zimmer voller Gedanken.

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Leicht kannst Du durchschauen Dein inn'res Leben; Beachte, wohin die Gedanken Dir schweben.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Der Gedanke ist die eigentliche geistige Großmacht, die die Welt beherrscht. Er ist stärker als jede andere Kraft, mächtiger als alle Marterie.

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Ich bin über den Erdball gegangen wie durch den Garten einer Wohnung, die mir gehört.

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Wohl werth sind's deine Wonnen, süßester Gedanke, froh ergeben Dies leidenvolle Leben Auf sich zu nehmen viele Jahre lang [...].

Leopardi, Gesänge (Canti), in: Gedichte und Prosaschriften, Berlin 1889, übersetzt von Paul Heyse. Erstdruck: Florenz 1831, erweiterte Fassung Neapel 1835. XXVI. Der herrschende Gedanke. Originaltext

Manche Menschen haben bloß männliche, andere bloß weibliche Gedanken. Daher gibt es so viele Köpfe, die unfähig sind, Ideen hervorzubringen, weil man die Gedanken beider Geschlechter vereint besitzen muß, wenn eine idealische Geburt zustande kommen soll.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [30]

O Gott! beschwichtige die Gedanken, Erleuchte mein bedürftig Herz.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 5. Akt, Bergschluchten. Pater Profundus

Unsere Gedanken, gut oder schlecht, expedieren uns ins Paradies oder in die Hölle, jedoch nicht im Himmel oder unter der Erde, sondern hier in diesem Leben.

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Wie der Schütze seinen Pfeil zurechtbiegt, so biegt auch der Weise seinen schwankenden und unschlüssigen, seinen störrischen und unbändigen Gedanken zurecht.

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Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.

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