Gedanken Sprüche – nachdenklich

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Achte mit Sorgfalt darauf, daß durch die Wechselhaftigkeit deiner Gedanken die grünende Kraft, die du von Gott hast, in dir nicht dürr wird.

Hildegard von Bingen, Briefe

Unsere Gedanken über die wichtigsten Gegenstände unseres Lebens bedürfen immer aufs neue der Klärung.

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Sandkörner machen den Berg, Minuten das Jahr, flüchtige Gedanken ewige Taten. Haltet nichts für Kleinigkeiten.

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Man muß freie, einfache Gedanken des Lichtes täglich wiederholen, wie die Sonne täglich aufgeht und die Nacht verscheucht.

Auerbach, Tausend Gedanken des Collaborators. Aphorismen, 1875

Gedanken werden dann nur gestaltend und schöpferisch, wenn sie an etwas Vorhandenes anknüpfen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.

Heimann, Aphorismen, 1918

In einem oberflächlichen Menschen verursachen kleine Fische der Gedanken lebhafte Wellen; in einem tiefen Geist rufen die Wale der Inspiration kaum ein Kräuseln hervor.

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Gute Gedanken sind ein Teil der Verehrung Gottes.

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Indem man die Worte sucht, stellen sich die Gedanken ein.

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Gedanken wollen oft wie Kinder und Hunde, daß man mit ihnen im Freien spazierengeht.

Morgenstern, C., Tagebücher. 1897

Gedanken sind Handlungen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1885 – Frühjahr 1886

Ordne im Geiste deine Gedanken von Anfang bis Ende, bevor du an die Worte denkst.

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Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Ein guter Gedanke hat fast nichts an.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum). Aus dem Vorwort von Alfred Klaar

Nur im Fluß bleiben, nur nicht zur Spinne eines Gedankens werden.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Wir schaffen uns die Atmosphäre, in der wir leben; denn welcher Art unsere Gedanken sind, die wir ausschicken, derart sind die, welche zu uns zurückkommen.

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Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.

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Ist ein Gedanke zu schwach, um einen schlichten Ausdruck zu tragen, so soll er verworfen werden.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wenn ein Gedanke oder ein Werk nur wenige interessieren, werden auch nur wenige davon sprechen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Ein Gedanke ist nur dann echtbürtig, wenn man die Empfindung hat, als ertappe man sich bei einem Plagiat an sich selbst.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. IV. Vom Künstler

Ich habe bemerkt, daß ich den Gedanken für wahr halte, der für mich fruchtbar ist, sich an mein übriges Denken anschließt und zugleich mich fördert.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 31. Dezember 1928