Gedanken Sprüche – nachdenklich

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Pflege gute Gedanken und sie werden reifen zu guten Werken.

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Ein Zimmer voller Bilder ist ein Zimmer voller Gedanken.

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Leicht kannst Du durchschauen Dein inn'res Leben; Beachte, wohin die Gedanken Dir schweben.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

O Gott! beschwichtige die Gedanken, Erleuchte mein bedürftig Herz.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 5. Akt, Bergschluchten. Pater Profundus

Wie der Schütze seinen Pfeil zurechtbiegt, so biegt auch der Weise seinen schwankenden und unschlüssigen, seinen störrischen und unbändigen Gedanken zurecht.

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Unsere Taten sind manchmal besser als unsere Gedanken.

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Lästige Gedanken = zudringliche Stechmücken.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Weist man auf einen Gedanken in einem Werk hin, so bekommt man zu hören, er sei nicht neu; fragt man aber weiter, ob er wahr sei, so merkt man, dass die Leute nicht mehr mitreden können.

Vauvenargues, Nachgelassene Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die Richtigkeit des Gedankens ist die Hauptsache, denn daraus entwickelt sich allein das Richtige der Behandlung.

Goethe, J. W., Briefe. An Therese von Eißl (Concept), 4. Juni 1828

Es ist schön, daß die Gedanken strahlen, aber sie dürfen nicht funkeln, oder doch nur selten. Am besten ist es, wenn sie einen Widerschein geben.

Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Schriftstellerei und Stil

Mach deine Gedanken nicht zu deinem Gefängnis.

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Die Augenblicke, wo einem alles auf einmal einfällt, sind nicht eben angenehm, sondern geistverwirrend.

Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Manche Leute meinen, man wäre nicht feurig in seinen Gedanken, weil man es nicht ist der Art, sie zu verteidigen.

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Wie mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Die zweiten Gedanken sind die besten.

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Die besten Gedanken kommen während der Arbeit, oft sogar während der Arbeit an einem ganz anderen Gegenstand.

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Groß sind die, die sehen, daß geistige Macht stärker ist als materielle, und daß Gedanken die Welt regieren.

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Mehr noch als im Großen erprobt sich die Triebkraft des Gedankens im Kleinen, mehr als im Zentrum in der Peripherie.

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Manche Gedanken sind wie ungespaltenes Holz. Wer den geeigneten Ofen hat, kann damit heizen. Andere müssen spalten und manche müssen die wärmehaltenden Scheite liegen lassen und derweil frieren.

Auerbach, Tausend Gedanken des Collaborators. Aphorismen, 1875

Wenn der Horizont nicht derselbe ist, sind es die Gedanken auch nicht.

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Ich weiß ganz genau, welche ungebetenen Gedanken ich nicht über die Schwelle meines Bewußtseins lasse.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). IX. Sprüche und Widersprüche